{"id":22967,"date":"2016-04-20T10:01:00","date_gmt":"2016-04-20T08:01:00","guid":{"rendered":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/blog\/unkategorisiert\/gemeinsam-aufstehen\/"},"modified":"2023-09-27T16:09:29","modified_gmt":"2023-09-27T14:09:29","slug":"gemeinsam-aufstehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/de\/blog\/article\/gemeinsam-aufstehen\/","title":{"rendered":"Gemeinsam aufstehen"},"content":{"rendered":"<p><span lang=\"DE\">W\u00e4hrend der Proteste gegen das El Khomri-Gesetz (das neue franz\u00f6sische Arbeitsrecht) am 31. M\u00e4rz verteilten Demonstrant_innen Flugbl\u00e4tter. Diese trugen den Titel <i>Nuit Debout<\/i> (\u201edie Nacht \u00fcber wach sein\u201c) und zitierten La Bo\u00e9ties <i>Abhandlung \u00fcber die freiwillige Knechtschaft<\/i> (1547): \u201eDie Tyrannen sind nur gro\u00df, weil wir vor ihnen knien\u201c. Interessierte wurden dazu eingeladen, sich am selben Abend am Place de la R\u00e9publique einzufinden, wo Fran\u00e7ois Ruffins Film <i>Merci Patron!<\/i> gezeigt und diskutiert werden w\u00fcrde. Das Motto des Abends lautete \u201eHeute Nacht geht niemand nach Hause\u201c. W\u00e4hrend der gesamten Proteste regnete es stark und alle Teilnehmenden waren v\u00f6llig durchn\u00e4sst. Nichtsdestotrotz str\u00f6mten einige tausend Menschen zum Place de la R\u00e9publique und blieben auch.<\/span><\/p>\n<h5><span lang=\"DE\">Tausende Menschen entdecken ihr Bewusstsein als aktive B\u00fcrger_innen<\/span><\/h5>\n<p><span lang=\"DE\">Eine solche Veranstaltung, bei der die Teilnehmenden Redefreiheit in Aktion und die Dynamik einer gro\u00dfen Menschenmasse erleben, l\u00f6st zuallererst Euphorie aus. Alle Aktivist_innen (im weitesten Sinne) empfinden dieses Hochgef\u00fchl, wenn sie zum ersten Mal das Gef\u00fchl haben, Teil einer gro\u00dfen Menge zu sein, die etwas bewirken kann. Es sind keine Kommiliton_innen oder Kolleg_innen, die sich hier zusammengetan haben, um aktiv zu werden, sondern Menschen, die einander nicht kennen und trotzdem zusammenkommen, Ideen austauschen, Entscheidungen treffen und gemeinsam handeln. Ein Internetnutzer sch\u00e4tzte die Anzahl der Menschen, die t\u00e4glich zum Place de la R\u00e9publique kamen, auf 10.000. Obwohl diese Sch\u00e4tzung mit Vorsicht zu genie\u00dfen ist, besteht kein Zweifel, dass jeden Tag mehrere tausend Menschen bei der <i>Nuit Debout<\/i> ihr Bewusstsein als aktive B\u00fcrger_innen wiederentdecken.<\/span><br \/>\n<span lang=\"DE\">Seit dieser ersten Nacht ist der Platz beinahe dauerhaft besetzt. Nach zahlreichen Demonstrationen wurde der Platz zu einem Ausgangspunkt f\u00fcr eine g\u00e4nzlich neue und rasch wachsende Bewegung, innerhalb derer Parteiaktivist_innen, die einen Wandel herbeif\u00fchren m\u00f6chten, auf frustrierte B\u00fcrger_innen, Nichtw\u00e4hler_innen, Verfechter_innen der ung\u00fcltigen Stimme u.v.m. treffen. Viele unter ihnen erleben erstmals die Vielfalt und die Reichhaltigkeit sowie auch das Chaos, das Basisbewegungen charakterisiert.<\/span><\/p>\n<h5><span lang=\"DE\">Hier ist alles anders<\/span><\/h5>\n<p><span lang=\"DE\">F\u00fcr andere wiederum stellt dies einen Moment der Neuentdeckung dar. Viele bereits organisierte Aktivist_innen sind anwesend \u2013 unabh\u00e4ngige, solche der Front de Gauche oder der Neuen Antikapitalistische Partei (NPA), von den Gewerkschaften und anderen Organisationen. Die ersten ausgetauschten Blicke wirken distanziert und fast belustigt. Diese Aktivist_innen f\u00fchlen sich \u2013 manchmal zu Recht \u2013 erfahrener. Ihre Selbstwahrnehmung als politisch und organisationstechnisch reifere Personen l\u00e4sst sie dieses Fr\u00fchstadium der Versammlung komisch und naiv finden. Viele von denen, die sich zum Bleiben entscheiden, sich zu den anderen setzen und mitdiskutieren, ver\u00e4ndern jedoch ihren Ton schnell. An diesem Punkt bemerken wir, dass uns unsere fortgeschrittenen organisatorischen F\u00e4higkeiten zu einem gewissen Grad davon abhalten, die verschiedenen Formen zu diskutieren, die eine solche Organisation annehmen kann. Wir sind daran gew\u00f6hnt, bestimmten Diskussionsabl\u00e4ufen zu folgen, deren Regeln nicht ge\u00e4ndert werden k\u00f6nnen und die daher selten hinterfragt werden. Hier aber ist alles anders. Jede_r spricht \u00fcber alles und wiederholt bereits Gesagtes; viele Menschen trauen sich pl\u00f6tzlich und werden aktiv. Alle, die zu einem bestimmten Thema etwas zu sagen haben, k\u00f6nnen aufstehen, den Namen eines Komitees auf ein Blatt Papier schreiben, sich auf den Platz setzen und dort das Thema mit anderen diskutieren \u2013 und schon ist ein neues Komitee geboren. Es gibt ein Poesie-Komitee, ein Manifest-Komitee, ein wirtschaftspolitisches Komitee u.v.m. Es entstehen st\u00e4ndig neue \u2013 unabh\u00e4ngig davon, ob sie von Dauer sind oder tats\u00e4chlich Ergebnisse hervorbringen. Und genau weil in diesem Stadium nichts von diesen Komitees erwartet wird, k\u00f6nnen sie so schnell entstehen und wachsen.<\/span><\/p>\n<h5><span lang=\"DE\">Wo&nbsp;sind die Grenzen dieser Bewegung?<\/span><\/h5>\n<p><span lang=\"DE\">Dies f\u00fchrt zu einer Frage, die mit Entwicklungen auf dem Platz zu tun hat: Was sind die Grenzen dieser Bewegung? Und ist die Tatsache, dass sie bislang weder eine Struktur noch ein definiertes Ziel hat, ein Hindernis, wie uns so oft wei\u00dfgemacht wird? Der Unterschied zwischen einer Neugestaltung der Verfassung und Protesten gegen das Arbeitsrecht ist sehr gro\u00df, und in dieser Bewegung scheint nichts klar getrennt zu sein. Die Angst davor, an ein klassisches Parteien- oder Vereinssystem zu erinnern, wird von dem Wunsch ausbalanciert, sich mit anderen Aktivist_innen zusammenzuschlie\u00dfen. Die Menschen sind von der Politik frustriert. Diese Ablehnung ist allerdings keinesfalls allgegenw\u00e4rtig und scheint oft schlicht das Ergebnis einer Form von Angst vor allem Politischen zu sein \u2013 wir wollen kein Teil von dem sein, von dem wir so oft ausgeschlossen werden. Alles, was gesagt oder getan wird, ist jedoch letztendlich politisch, angefangen beim Zur\u00fcckerobern des \u00f6ffentlichen Raums. Und trotzdem h\u00f6ren wir Menschen sagen, dass wir eine neue Verfassung schreiben m\u00fcssen, ohne in die Politik abzudriften.<\/span><\/p>\n<h5><span lang=\"DE\">Der Wunsch nach Horizontalit\u00e4t<\/span><\/h5>\n<p><span lang=\"DE\">Auf dem Platz scheint das Bed\u00fcrfnis nach Struktur manchmal zu einem Selbstzweck zu werden, dessen Stellenwert noch \u00fcber der Definition des Ziels der Bewegung zu stehen scheint. Tats\u00e4chlich k\u00f6nnen es viele derer, die seit den Anf\u00e4ngen Teil der Bewegung sind, nicht mehr ertragen, t\u00e4glich die ewig gleichen Dinge von immer wieder anderen Personen zu h\u00f6ren. Dadurch, dass die Diskussionen dennoch um die Strukturfrage kreisen, werden die Debatten manchmal angespannt und laufen auf den uralten Zwist zwischen den Bef\u00fcrworter_innen v\u00f6lliger Horizontalit\u00e4t und den Anh\u00e4nger_innen organisierter Strukturen hinaus. Obwohl dieser Streit teilweise ergebnislos ist (wenn beispielsweise eine Diskussion nicht gef\u00fchrt werden kann, weil keine Regeln definiert wurden), handelt es sich dabei dennoch um eine zentrale Frage, von der nicht nur die Zukunft der Bewegung abh\u00e4ngen wird, sondern auch die Entstehung einer neuen Form der Demokratie, die von tausenden Forscher_innen in diesem riesigen Labor neu erfunden wird.<\/span><br \/>\n<span lang=\"DE\">Eine Organisationskultur, die mehr als ein Jahrhundert alt ist (was Parteien und Gewerkschaften, die aus der Arbeiter_innenbewegung hervorgingen, angeht), muss noch viel von einer zehn Tage alten Bewegung lernen, und umgekehrt. Die Demonstrant_innen der <i>Nuit Debout<\/i> sind sich dessen bewusst und verwenden gerade deshalb das Pronomen \u201ewir\u201c und versuchen, gemeinsam voran zu kommen. Wer kennt schlie\u00dflich die St\u00e4rken und Schw\u00e4chen unserer Strukturen besser als organisierte Aktivist_innen? Alles, was wir bereits von unseren Organisationen kennen \u2013 Aspekte, die manchmal gro\u00dfen Aufwand bedeuten, die einsch\u00fcchtern, die schwer anzugehen oder kompliziert sind, oder die es Aktivist_innen unm\u00f6glich machen, sich zur G\u00e4nze einzubringen \u2013, all das muss durchdacht werden und im Lichte dessen hinterfragt werden, was gerade auf dem Place de la R\u00e9publique geschieht. Wir m\u00fcssen \u00fcber diesen Wunsch nach Horizontalit\u00e4t nachdenken (auf dem Platz wahrscheinlich einer der meistgeh\u00f6rten Begriffe) und \u00fcber die M\u00f6glichkeit, politische Redefreiheit zur\u00fcckzuerobern, weil Menschen der Ansicht sind, dass ihnen dieses Recht hier zusteht. Erlauben es uns bestehende organisatorische Mechanismen, diese Hoffnungen zu befriedigen? Passen unsere Methoden zu der wachsenden Anzahl an Kommunikations- und Entscheidungsfindungsinstrumenten unserer Zeit?<\/span><\/p>\n<h5><span lang=\"DE\">Das gesamte System der politischen Repr\u00e4sentation wird in Frage gestellt<\/span><\/h5>\n<p><span lang=\"DE\">Auf dem Platz sind viele Menschen begeistert davon, Themen zu diskutieren und Entscheidungen zu treffen. Das ist nat\u00fcrlich nichts Neues, jedoch wird hier deutlich, dass sich die Menschen tats\u00e4chlich engagieren m\u00f6chten. Und ist dies wirklich eine \u00dcberraschung, wenn sich B\u00fcrger_innen im besten Fall von ihren Politiker_innen nicht vertreten und im schlimmsten Fall von ihnen verraten f\u00fchlen? Wie kann dies \u00fcberraschend sein, wenn solche Gef\u00fchle auf Tatsachen beruhen, besonders auf jener, dass die Franz\u00f6s_innen vor vier Jahren ja eigentlich die Linke in die Regierung gew\u00e4hlt haben? Die Ungerechtigkeit eines Klassensystems, das es Menschen wie Patrick Balkany (ein franz\u00f6sischer Politiker, dem Steuerhinterziehung und Geldw\u00e4sche angelastet werden) erm\u00f6glicht, dem Gef\u00e4ngnis zu entgehen, w\u00e4hrend es eine Mutter, die stiehlt, um ihre Kinder zu ern\u00e4hren, hinter Gitter bringt, ist himmelschreiend. Dies gilt auch f\u00fcr die Straflosigkeit aller Wirtschaftskriminellen, Politiker_innen oder Banker_innen und die geheimen Absprachen zwischen letzteren, sowie die Tatsache, dass Politiker_innen stets aus demselben homogenen Gesellschaftssegment stammen. All das ist nicht das Werk einiger weniger. Das ist systemimmanent. Und dieses System marginalisiert eine schockierend hohe Anzahl von Menschen. Daher ist es nur logisch, dass das gesamte System der politischen Repr\u00e4sentation (und nicht nur das Arbeitsrecht) in Frage gestellt wird. Der Wunsch nach gr\u00f6\u00dftm\u00f6glicher Horizontalit\u00e4t wird von der Mehrheit geteilt und dominiert die Debatten.<\/span><br \/>\n<span lang=\"DE\">Es ist wichtig, zu unterstreichen, dass diese Angelegenheiten im Sinne der Durchf\u00fchrbarkeit noch nie einfach waren. Menschen mit entsprechendem Fachwissen versuchen nun digitale Hilfsmittel zu entwickeln, um die Debatten auch auf das Internet auszuweiten. Einige davon gingen bereits online, wie <link https:\/\/chat.nuitdebout.fr\/home>https:\/\/chat.nuitdebout.fr\/home<\/link> und <link https:\/\/wiki.nuitdebout.fr\/wiki\/Accueil>https:\/\/wiki.nuitdebout.fr\/wiki\/Accueil<\/link>. Auf dem Platz sprechen Menschen davon, diese Diskussionsr\u00e4ume zusammenzuf\u00fchren. <\/span><\/p>\n<h5><span lang=\"DE\">Wie k\u00f6nnen wir einen demokratischen Raum schaffen, der so viele wie m\u00f6glich einbezieht? <\/span><\/h5>\n<p><span lang=\"DE\">Auf diese Frage m\u00fcssen wir eine Antwort finden. Das Unverm\u00f6gen, strukturelle Fragen zu l\u00f6sen, kann zugegebenerma\u00dfen als Hindernis erscheinen. Abseits der Tatsache, dass diese Frage f\u00fcr eine gerade einmal zwei Wochen dauernde Mobilisierung nicht ungew\u00f6hnlich ist, kann sie eigentlich vorbereitend f\u00fcr all jene sein, die noch folgen: Der Diskussionsinhalt wird von der Wichtigkeit abh\u00e4ngen, die man jeder_m einzelnen von uns zumisst. Das Schaffen eines gemeinsamen Rahmens stellt den einzigen Weg dar, die gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Einbindung vieler Menschen zu erreichen. Es lohnt sich, an den Versammlungen von tausenden Menschen teilzunehmen, gemeinsam nachzudenken, auf diese neue, horizontale Weise zu diskutieren, Aktionen durchzuf\u00fchren und daraus zu lernen. Warum? Weil dies der Ort ist, wo wir hingeh\u00f6ren; weil diese Ziele unsere Gr\u00fcnde daf\u00fcr darstellen, politisch aktiv zu werden und weil wir ja gerade darum k\u00e4mpfen, den Menschen ihre Stimme und ihre Macht zur\u00fcckzugeben \u2013 nicht zu vergessen, dass wir auch selbst unter diesen Menschen sind. Darum sagen wir \u201ewir\u201c, wenn wir von den <a name=\"_GoBack\"><\/a>Menschen auf dem Platz sprechen. Und ohne dieses \u201ewir\u201c, das eine gro\u00dfe Anzahl von unterschiedlichen und kreativen Einzelpersonen umfasst, werden wir die Welt nicht neu erfinden k\u00f6nnen.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nina L\u00e9ger, eine Aktivistin der Kommunistischen Partei Frankreichs, berichtet \u00fcber die Bewegung #NuitDebout, die in Frankreich ihren Ausgang fand.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":22968,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"footnotes":""},"categories":[61,2458],"tags":[],"class_list":["post-22967","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-article","category-artikel","person-nina-leger-de"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22967","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=22967"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22967\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":27589,"href":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22967\/revisions\/27589"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/22968"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=22967"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=22967"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=22967"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}