{"id":23137,"date":"2016-12-07T14:36:00","date_gmt":"2016-12-07T13:36:00","guid":{"rendered":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/blog\/unkategorisiert\/welten-der-arbeit-auf-den-kopf-gestellt-revolutionen-und-arbeitsbeziehungen-in-globalhistorischer\/"},"modified":"2023-09-27T16:09:45","modified_gmt":"2023-09-27T14:09:45","slug":"welten-der-arbeit-auf-den-kopf-gestellt-revolutionen-und-arbeitsbeziehungen-in-globalhistorischer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/de\/blog\/article\/welten-der-arbeit-auf-den-kopf-gestellt-revolutionen-und-arbeitsbeziehungen-in-globalhistorischer\/","title":{"rendered":"\u201aWelten der Arbeit auf den Kopf gestellt \u2013 Revolutionen und Arbeitsbeziehungen in globalhistorischer Perspektive\u2018"},"content":{"rendered":"<p>Die 53. Konferenz der International Conference of Labour and Social History (<link http:\/\/www.ith.or.at\/start\/d_index.htm - external-link-new-window \"Opens external link in new window\">ITH<\/link>) findet in Linz\/Ober\u00f6sterreich von 21.-23. September 2017 statt.<br \/>\nKonferenzsprachen sind Deutsch und Englisch.<\/p>\n<p style=\"line-height:115%\">\n<p style=\"line-height:115%\">\n<p style=\"line-height:115%\">\n<h3>Call for Papers<\/h3>\n<p>Nach langer Quarant\u00e4ne hat die \u201eRevolution\u201c wieder Einzug in historiographische Debatten gehalten. Das bevorstehende Jubil\u00e4um von 1917 \u2013 wohl eines der, wenn nicht <i>das<\/i> wirkm\u00e4chtigste Ereignis des 20. Jahrhunderts \u2013 hat dieses erneute Interesse weiter verst\u00e4rkt. Die Gr\u00fcnde f\u00fcr diesen Trend k\u00f6nnen einerseits in breiteren gesellschaftlichen Krisenerfahrungen der Gegenwart gesucht werden. Zu nennen w\u00e4ren hier \u00f6konomische Krisen, die j\u00fcngsten Umbr\u00fcche in der arabischen Welt oder auch die auf Transformation oder sogar Revolution abzielenden Bewegungen und Regierungen in Lateinamerika. Andererseits haben innere Verschiebungen auf dem Gebiet der Geschichtswissenschaften Revolutionen wieder zu einem reizvollen Untersuchungsgegenstand gemacht: Unter dem Einfluss der dynamischen Debatten rund um \u201eGlobalgeschichte\u201c und \u201etransnationale Perspektiven\u201c erscheinen Revolutionen f\u00fcr jene, die sich sowohl f\u00fcr die Zirkulation von Ideen, Personen, Waren, Praktiken usw. als auch f\u00fcr die Beziehung zwischen Orten interessieren, als augenscheinlicher Untersuchungsgegenstand.<br \/>\nAusgehend von dieser erneuten Aufmerksamkeit gegen\u00fcber Revolutionen beabsichtigt die ITH-Konferenz 2017 den Fokus spezifischer auszurichten und die Wechselverh\u00e4ltnisse zwischen Revolutionen und Arbeitsbeziehungen zu beleuchten. Am offenkundigsten ist dieses Wechselverh\u00e4ltnis in all jenen Bewegungen und politischen Projekten, die, insbesondere nach 1917, explizit in der Ver\u00e4nderung der Besitz- und Arbeitsverh\u00e4ltnisse die Haupttriebkraft von Revolutionen sahen. Allerdings spielten Arbeitsbeziehungen nicht nur unter AkteurInnen, die sich an marxistischen Ideen \u00fcber die Konstitution des Sozialen orientierten, eine Rolle. Und auch ohne elaborierte Ideologie und Programm zu Fragen der Arbeit, waren revolution\u00e4re Prozesse stets stark von den aus den Welten der Arbeit entstehenden Krisen und Auseinandersetzungen und den Aspirationen und der Handlungsmacht von Arbeitenden gepr\u00e4gt. Beispielsweise muss die Revolution der SklavInnen von Saint-Domingue im Jahr 1804 als solch unmittelbar auf Fragen der Arbeit bezogene Umw\u00e4lzung gesehen werden (als versinnbildlichtes Vorbild f\u00fcr so viele Revolten und Revolutionsversuche derer, die durch die neuzeitliche atlantische Sklaverei geknechtet waren). Doch die Bedeutung von Fragen der Arbeit wird auch in j\u00fcngeren Ereignissen deutlich: beispielsweise in den Bewegungen des Arabischen Fr\u00fchlings, denen eine Reihe von Arbeitsk\u00e4mpfen w\u00e4hrend der 2000er-Jahre vorausgingen.<br \/>\nIn der Auseinandersetzung mit Ver\u00e4nderungen in den \u201eWelten der Arbeit\u201c beabsichtigt die Konferenz das erneute Interesse an Revolutionen mit den lebhaften Debatten auf dem Gebiet der <i>Global Labour History<\/i> zusammenzuf\u00fchren. Die <i>Global Labour History<\/i> ist in den vergangenen zwei Jahrzehnten aus der Besch\u00e4ftigung mit Arbeitsbeziehungen unter besonderer Ber\u00fccksichtigung ihrer Unterschiedlichkeiten und der damit einhergehenden Koexistenz unterschiedlicher Arbeitsverh\u00e4ltnisse im modernen Kapitalismus hervorgegangen. Indem sowohl der geographische Rahmen der <i>Labour History<\/i> als auch der Begriff der \u201eArbeitenden\u201c erweitert wurden, konnten sowohl die Geschichte von SklavInnen und anderer unfrei Arbeitender als auch die Geschichte von selbstst\u00e4ndigen, informellen, prekarisierten oder unbezahlten (Subsistenz-) ArbeiterInnen miteinbezogen werden. Wie waren Revolutionen in dieser Unterschiedlichkeit von Arbeitsbeziehungen begr\u00fcndet und durch diese gepr\u00e4gt? Wie haben sich unterschiedliche Gruppen von Arbeitenden in revolution\u00e4ren Prozessen verhalten und diese beeinflusst? Und wie haben diese revolution\u00e4ren Transformationen sowohl Verschiebungen in der Zusammensetzung des Faktors Arbeit als auch die Ausgestaltung von Arbeitsbeziehungen bestimmt?<br \/>\nAusgehend von diesen grundlegenden Fragen \u00fcber das Wechselverh\u00e4ltnis zwischen Revolutionen und Arbeitsbeziehungen sind folgende Themengebiete, Fragestellungen und Untersuchungsans\u00e4tze m\u00f6glich:<br \/>\n<b>Vorher-Nachher-Analysen:<\/b> Ein Weg kann in der systematischen Untersuchung von Arbeitsbeziehungen vor, w\u00e4hrend und nach Revolutionen liegen. Beitr\u00e4ge k\u00f6nnten sowohl die Transformation von Arbeitsbeziehungen \u201evor Ort\u201c als auch die Ver\u00e4nderungen im institutionellen und rechtlichen Rahmengef\u00fcge von Arbeit untersuchen (wie beispielsweise die Einf\u00fchrung neuer Arbeitsgesetze oder, wie in manchen L\u00e4ndern nach 1918, umfassender \u201eArbeitsverfassungen\u201c). Solche Beitr\u00e4ge k\u00f6nnten beispielsweise auf jene Gruppen von Arbeitenden abstellen, die unmittelbar in revolution\u00e4re K\u00e4mpfe verwickelt waren, oder auf jene, die sich nicht daran beteiligten. Weites k\u00f6nnten Beitr\u00e4ge das Augenmerk auf jene Gruppen richten, die w\u00e4hrend oder nach revolution\u00e4ren Transformationen besser oder schlechter gestellt waren sowie generell auf beabsichtigte und unbeabsichtigte Folgen revolution\u00e4rer Prozesse im Arbeitsbereich.<br \/>\n<b>Arbeit, Revolution und Krieg: <\/b>Ein weiterer Aspekt ist die h\u00e4ufige Wechselbeziehung zwischen Krieg und revolution\u00e4ren Ereignissen. Versinnbildlicht in der Erfahrung des 1. Weltkrieges, verursachten Kriege oftmals heftige und erzwungene Ver\u00e4nderungen f\u00fcr Arbeitende, machten aus Arbeitern Soldaten oder diktierten die Militarisierung von Arbeit. Diese Entwicklungen hatten zahlreiche R\u00fcckwirkungen auf die gesamte Gesellschaft, wobei die verst\u00e4rkte Anwerbung von Frauen f\u00fcr nichth\u00e4usliche Industriearbeit zu den wichtigsten z\u00e4hlt. Da Kriege und die entsprechenden Politiken an zivilen Kriegsschaupl\u00e4tzen (der \u201eHeimatfront\u201c) zahlreiche und widerspr\u00fcchliche Verschiebungen entlang des Spektrums \u201efreier\u201c und \u201eunfreier\u201c Arbeit, der Zusammensetzung der Industriearbeiterschaft und in den Welten der Reproduktionsarbeit verursachten, n\u00e4hrten diese Umbr\u00fcche revolution\u00e4re Unruhen im Gefolge von Kriegen und warfen in vielen F\u00e4llen lange Schatten auf die Organisation von Arbeit w\u00e4hrend revolution\u00e4rer Perioden und in nachrevolution\u00e4ren Gesellschaften. Diese Verflechtung von \u201eArbeit im Krieg\u201c und \u201eArbeit in der Revolution\u201c steht im Zentrum dieses Untersuchungsstrangs.<br \/>\n<b>Mikroanalyse:<\/b> In den letzten Jahrzehnten hat ein betr\u00e4chtliches Ausma\u00df an Fachliteratur neue spezifische Blicke auf die \u201egro\u00dfen\u201c Revolutionsprozesse erm\u00f6glicht, indem eher kleine Einheiten der Produktion (Fabriken, Werkst\u00e4tten, Plantagen, Haushalte) oder der Gemeinschaft (D\u00f6rfer, Stadtteile) in den Mittelpunkt von Untersuchungen gestellt wurden. In diesem Rahmen ist die Selbstorganisation von ArbeiterInnen, B\u00e4uerInnen und anderen Gruppen in R\u00e4ten, Sowjets oder Komitees eines der paradigmatischen Themen f\u00fcr ForscherInnen, die sich mit Revolutionen im 20. Jahrhundert besch\u00e4ftigen. Welche Einblicke erlauben diese Ans\u00e4tze auf die Art und Weise wie Arbeitsbeziehungen im Laufe von revolution\u00e4ren Perioden transformiert und umorganisiert wurden? Wie haben lokale Angelegenheiten und arbeitsbezogene Missst\u00e4nde Bezug auf umfassendere revolution\u00e4re Thematiken genommen? Welche Wechselbeziehungen zwischen weiblicher Reproduktions- und Subsistenzarbeit auf der einen und Arbeit au\u00dferhalb des Haushaltes auf der anderen Seite k\u00f6nnen w\u00e4hrend revolution\u00e4ren Perioden beobachtet werden? Wie haben sich geschlechtliche Arbeitsteilung und revolution\u00e4re Prozessen gegenseitig beeinflusst?<br \/>\n<b>Tele-Connections:<\/b>&nbsp;Beitr\u00e4ge auf diesem Themengebiet k\u00f6nnten translokale Verbindungen zwischen AkteurInnen an verschiedenen Orten untersuchen, z.B. die (saisonale) Migration von Arbeitenden in revolution\u00e4ren Perioden und ihre R\u00fcckwirkungen oder die aktive Solidarit\u00e4t zwischen AkteurInnen, die sich selbst als Revolution\u00e4rInnen verstanden. Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnten sich diese Beitr\u00e4ge auch auf epochen\u00fcbergreifende Verbindungen zwischen Revolutionen konzentrieren und untersuchen, wie AkteurInnen w\u00e4hrend Revolutionen auf fr\u00fchere Beispiele Bezug nahmen (z.B. wie sich AkteurInnen in ihrer Vorstellung der gesellschaftlichen Transformation von Arbeit im Jahr 1917 auf das Jahr 1789 bezogen).<br \/>\n<b>Revolution als Arbeit: <\/b>Revolutionen haben einen spezifischen Typus gesellschaftlicher AkteurInnen hervorgebracht: jene, die f\u00fcr und von revolution\u00e4ren T\u00e4tigkeiten leben. Von intellektuellen StichwortgeberInnen zu politischen AgitatorInnen, von SoldatInnen zu AktivistInnen, von Emiss\u00e4rInnen zu SpionInnen, beleuchtet dieser Untersuchungsstrang die Bedingungen, Formen und sich ver\u00e4ndernden Charakteristiken jener Personen, die ihren Lebensunterhalt neben oder durch ihr Engagement in revolution\u00e4ren T\u00e4tigkeiten verdienten.<br \/>\n<b>Revolution und Arbeitsbeziehungen denken:<\/b> Das Wechselverh\u00e4ltnis zwischen Revolutionen und Arbeitsbeziehungen wird auch dadurch gestaltet, wie (sowohl historische als auch sp\u00e4tere) AkteurInnen dieses Verh\u00e4ltnis gedacht und dar\u00fcber gerungen haben. Welche Hoffnungen hatten revolution\u00e4re AkteurInnen in Bezug auf Arbeitsverh\u00e4ltnisse? Wie wurden diese Wechselverh\u00e4ltnisse sp\u00e4ter von AktivistInnen, Intellektuellen oder auch HistorikerInnen verstanden? Haben sie spezifische Faktoren, wie beispielsweise technologischen Wandel oder die Rolle von Ideologie, hervorgehoben?<br \/>\nW\u00e4hrend diese Liste unvollst\u00e4ndig ist und die KonferenzorganisatorInnen offen f\u00fcr alle Einreichungen sind, die sich auf das Generalthema der Konferenz beziehen, sind insbesondere Beitr\u00e4ge willkommen, die sich (sowohl synchroner als auch diachroner) vergleichender Ans\u00e4tze bedienen oder Verbindungen zwischen einzelnen Orten und AkteurInnen aufzeigen. Die Konferenz begr\u00fc\u00dft Beitr\u00e4ge zu allen Weltregionen und jenseits des wohlbekannten Spektrums \u201eklassischer\u201c Revolutionen. Die OrganisatorInnen regen auch zu einer langen globalhistorischen Perspektive an und die Konferenz steht Beitr\u00e4gen aus unterschiedlichen Epochen offen. Dies umfasst auch weiter zur\u00fcckliegende Prozesse und Ereignisse in der Fr\u00fchen Neuzeit oder die Transformationen um 1989 und danach, solange die Beitr\u00e4ge auf originelle Weise auf das Wechselverh\u00e4ltnis zwischen Revolutionen und Arbeitsbeziehungen fokussieren. Die Konferenz wird sich auch explizit des Begriffes der l\u00e4ngeren transnationalen \u201eRevolutionszyklen\u201c bedienen, der davon ausgeht, dass miteinander in Verbindung stehende Revolutionscluster bestehen, die zur selben Zeit verschiedene Regionen beeinflussen.<br \/>\nDiese Konferenz erkennt die umk\u00e4mpfte Natur aller Revolutionen (sowohl unter den AkteurInnen der Zeit als auch sp\u00e4teren HistorikerInnen) ausdr\u00fccklich an. Die Konferenz fu\u00dft auf einem breit gefassten Revolutionsbegriff und schlie\u00dft ausdr\u00fccklich auch gescheiterter Revolutionen ein, sowie Revolutionsversuche, revolution\u00e4re Situationen und Revolutionen, die von oben oder durch Krieg durchgesetzt wurden. Dennoch wird beabsichtigt, dass sich die Debatte um verdichtete (und relativ kurze) P<a name=\"_GoBack\"><\/a>rozesse von Krise, Konflikt und Ver\u00e4nderung dreht. Zentraler Gegenstand der Konferenz bleiben somit F\u00e4lle, in denen sowohl ein Element von (politischem) \u00dcbergang als auch ein Element (gesellschaftlicher) Transformation besteht. W\u00e4hrend somit beispielsweise Beitr\u00e4ge \u00fcber das Wechselverh\u00e4ltnis von Dekolonisierung und Arbeitsbeziehungen willkommen sind, stehen andere Beispiele, in denen der Begriff der \u201eRevolution\u201c h\u00e4ufig zur Bezeichnung tiefgreifender Transformationen verwendet wird (wie \u201eIndustrielle Revolution\u201c, \u201efordistische Revolution\u201c, \u201eneoliberale Revolution\u201c, usw.) nicht im Zentrum des Interesses dieser Konferenz.<\/p>\n<h5>Einreichung<\/h5>\n<p>Vorschl\u00e4ge f\u00fcr Beitr\u00e4ge sollen enthalten:<\/p>\n<ul>\n<li>Abstract (max. 300 W\u00f6rter)<\/li>\n<li>Kurzbiografie (max. 200 W\u00f6rter)<\/li>\n<li>vollst\u00e4ndige Adresse und E-Mail-Adresse<\/li>\n<\/ul>\n<p>Einreichungen bitte an Lukas Neissl: <link mailto:lukas.neissl@doew.at>lukas.neissl@doew.at<\/link>\n<link http:\/\/www.ith.or.at\/start\/d_index.htm - external-link-new-window \"Opens external link in new window\">www.ith.or.at<\/link>\n<h5>Termine<\/h5>\n<p>Einreichung der Vorschl\u00e4ge: bis <b>29. Januar 2017<br \/><\/b>Mitteilung \u00fcber Entscheidung der Annahme: bis <b>1. M\u00e4rz 2017<br \/><\/b>Langfassung oder Vortragsfassung der Beitr\u00e4ge: bis <b>20. August 2017<\/b>&nbsp;<\/p>\n<h5>Vorbereitungsgruppe<\/h5>\n<p><b><i>Tam\u00e1s Krausz,<\/i><\/b> E\u00f6tv\u00f6s-Lor\u00e1nd-Universit\u00e4t, Budapest<br \/><b><i>Ragnhei\u00f0ur Kristj\u00e1nsd\u00f3ttir, <\/i><\/b>Universit\u00e4t Island, Reykjav\u00edk<br \/><b><i>Marcel van der Linden, <\/i><\/b>Internationales Institut f\u00fcr Sozialgeschichte, Amsterdam<br \/><b><i>David Mayer, <\/i><\/b>ITH, Wien<br \/><b><i>Stefan M\u00fcller,<\/i><\/b> Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn<br \/><b><i>Goran Musi\u0107, <\/i><\/b>Zentrum f\u00fcr S\u00fcdosteuropastudien, Karl-Franzens-Universit\u00e4t Graz<br \/><b><i>Lukas Neissl,<\/i><\/b> ITH, Wien<br \/><b><i>Felix Wemheuer,<\/i><\/b> Universit\u00e4t zu K\u00f6ln<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach langer Quarant\u00e4ne hat die \u201eRevolution\u201c wieder Einzug in historiographische Debatten gehalten. Das bevorstehende Jubil\u00e4um von 1917 \u2013 wohl eines der, wenn nicht das wirkm\u00e4chtigste Ereignis des 20. 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