{"id":23449,"date":"2019-07-05T13:15:32","date_gmt":"2019-07-05T11:15:32","guid":{"rendered":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/blog\/unkategorisiert\/koennen-wir-die-digitale-revolution-kontrollieren\/"},"modified":"2023-09-27T16:10:50","modified_gmt":"2023-09-27T14:10:50","slug":"koennen-wir-die-digitale-revolution-kontrollieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/de\/blog\/article\/koennen-wir-die-digitale-revolution-kontrollieren\/","title":{"rendered":"K\u00f6nnen wir die digitale Revolution kontrollieren?"},"content":{"rendered":"<p><b>urspr\u00fcnglich ver\u00f6ffentlicht bei <a title=\"Opens internal link in current window\" href=\"https:\/\/botpopuli.net\/can-we-control-the-digital-revolution\">Bot Populi<\/a>;<\/b><\/p>\n<p>Es muss uns endlich klarwerden, dass wir nun die Grenzen des Wachstums erreicht haben. Die westlichen Gesellschaften sind f\u00fcr die Entstehung eines \u00fcberbordenden Konsumismus verantwortlich, der die Lebensgrundlage der Menschheit auf diesem Planeten zerst\u00f6rt. Dieses Modell verbreitet sich zudem immer weiter \u2013 \u00fcberall auf dem Globus, besonders in S\u00fcd-, S\u00fcdost- und Ost-Asien. Diese \u201eimperiale Lebensweise&quot;[<u>1<\/u>] verwandelt die Erde in ein Treibhaus[<u>2<\/u>]. Raumschiffe zu bauen, um auf einen anderen Planeten auszuwandern, wird uns nicht retten. Wenn wir es nicht schaffen, auf unserer Erde zu \u00fcberleben, wird uns das mit Sicherheit auch nicht auf einem unbekannten Planeten gelingen.<\/p>\n<p>Die digitale Revolution scheint die n\u00e4chste Phase des Neoliberalismus einzul\u00e4uten: eine wirtschaftliche Neuordnung abgestimmt auf den post-demokratischen Autoritarismus. Die digitale Revolution begann mit der Erfindung des Internets, entwickelte sich in die ,Industrie 4.0&#8242;[<u>3<\/u>], mit ihren ,smarten\u2018 digital gesteuerten Produktionsprozessen. Wie vom zeitgen\u00f6ssischen Kapitalismus so vorgesehen, sorgt die digitale Revolution daf\u00fcr, dass zumindest drei zentrale Interessen der kapitalistischen Klasse gewahrt werden:<\/p>\n<p><i>Erstens <\/i>erm\u00f6glicht es die digitale Revolution, die Arbeitskr\u00e4fte effizienter auszubeuten \u2013 auf intellektueller sowie emotionaler Ebene, sowohl in ihrer \u00dcberwachung als auch in der Kontrolle \u00fcber ihren K\u00f6rper. Mit der Befestigung von Tracking-Ger\u00e4ten an der Kleidung der Arbeiter_innen und in der Folge auch in ihren K\u00f6rpern, k\u00f6nnen Unternehmen die Bewegungen der Arbeiter_innen in Echtzeit beobachten. So kann zum Beispiel die Unternehmensf\u00fchrung in Paris jede Handbewegung der Arbeiter_innen in der Fabrik in Guangdong verfolgen.<\/p>\n<p><i>Zweitens <\/i>geht diese Kontrolle \u00fcber den K\u00f6rper der Arbeiter_innen mit der Echtzeit\u00fcberwachung des Produktionsprozesses durch den Einsatz von RFID-Chips \u00fcber die gesamte Wertsch\u00f6pfungskette einher. Die \u00dcberwachung kombiniert mit der M\u00f6glichkeit, jedes hergestellte Produkt auf eine_n bestimmte Arbeiter_in zur\u00fcckf\u00fchren zu k\u00f6nnen, stellt das perfekt individualisierte System zur Qualit\u00e4tskontrolle dar.<\/p>\n<p><i>Schlie\u00dflich <\/i>geben diese webbasierten Kontrollmechanismen Unternehmen die Macht, organisierten Widerstand der Arbeiter_innen zu unterdr\u00fccken[<u>4<\/u>]. Vom US-Milit\u00e4r entwickelt, wurde das Internet so konzipiert, dass es die Kommunikationsmittel zu Kriegszeiten sichern sollte. Da es selbstst\u00e4ndig nach funktionierenden Kommunikationskan\u00e4len sucht, k\u00f6nnte das System als Netz mit vielen Knotenpunkten einen Atomangriff \u00fcberdauern. Analog dazu ist der Kapitalismus zunehmend in Netzwerken von Produktionsst\u00e4tten organisiert \u2013 die Fabriken werden aufgel\u00f6st. Wenn Arbeiter_innen an einem Ende der Welt streiken, k\u00f6nnen AI-Anwendungen f\u00fcr die entsprechende automatische Anpassung der internationalen Wertsch\u00f6pfungsketten sorgen, was Widerstandsbewegungen der Arbeiter_innen den Boden unter den F\u00fc\u00dfen wegzieht. Dazu dient auch die immer wieder festgestellte Tatsache, dass die einzelnen Fabriken in den Netzwerken absichtlich nicht ganz ausgelastet werden, damit sie im Falle von Streiks die fehlende Produktion der bestreikten Werke sofort ausgleichen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die Digitalisierung unserer Gesellschaften f\u00fchrt zu einem weltweit massiv steigenden Energiebedarf, da die digitale Revolution den Bedarf an Rohstoffen dramatisch erh\u00f6ht hat.[<u>5<\/u>] Daher ist zu erwarten, dass wir im globalen S\u00fcden in Zukunft weiteren Extraktivismus erleben werden.[<span style=\"text-decoration: underline; \">6<\/span>] Die Herausforderung besteht bei diesem Thema darin, dass f\u00fcr die Herstellung von Computerchips verwendete Rohstoffe nicht effizient genug wiederverwertet werden k\u00f6nnen. L\u00e4ngere Wertsch\u00f6pfungsketten bedeuten au\u00dferdem einen Anstieg des weltweiten Transportbedarfs.<\/p>\n<p>Im globalen Norden erm\u00f6glicht die Industrie 4.0 die Zentralisierung der Produktionsmittel. Der globale S\u00fcden l\u00e4uft jedoch Gefahr, eine vorzeitige Deindustrialisierung durchzumachen.[<span style=\"text-decoration: underline; \">7<\/span>] Ein alarmierendes Beispiel daf\u00fcr ist der bevorstehende Niedergang des Bekleidungssektors durch den Einsatz von AI-Robotern. \u00dcberall auf der Welt ist die Macht der Arbeiter_innen in Gefahr.[<span style=\"text-decoration: underline; \">8<\/span>]<\/p>\n<h2>Tiefgreifende Integration und Freihandelsabkommen \u2013 Internationale Interessen und die digitale Revolution<\/h2>\n<p>Die L\u00e4nder des globalen S\u00fcdens m\u00fcssen darauf achten, nicht in die Falle der j\u00fcngsten Generation von Handelsabkommen zu tappen, die von den fortgeschrittenen kapitalistischen Volkswirtschaften vorangetrieben werden.[<u>9<\/u>] Bei Handelsabkommen geht es nicht mehr um die Z\u00f6lle, die man f\u00fcr den Export von G\u00fctern in ein anderes Land an der Grenze bezahlt. Es geht vielmehr um ,tiefgreifende Integration\u2018, was den Handel, aber im gleichen Ma\u00dfe auch die Steuerung der Wirtschaft und der \u00f6ffentlichen Politik mit potenziellen verfassungsrechtlichen Auswirkungen betrifft.<\/p>\n<p>Um die Vereinheitlichung der Normen der unterschiedlichen Nationalstaaten und deren unterschiedliche politische Prozesse einfacher zu gestalten, wurden im vergangenen Jahr sogenannte Aussch\u00fcsse f\u00fcr die Zusammenarbeit in Regulierungsfragen eingerichtet.<\/p>\n<p>In der Theorie bestehen diese aus Vertreter_innen der Zivilgesellschaft und staatlichen Beh\u00f6rden der teilnehmenden L\u00e4nder. In Wirklichkeit sind in diesen Regulierungsprozess nur die Vertreter_innen der Industrie sowie staatliche Funktion\u00e4r_innen, die f\u00fcr neoliberale Politik lobbyieren, involviert. Erst nachdem ein Kompromiss zwischen diesen Gruppen erreicht wurde, werden den nationalen Regierungen Gesetzesentw\u00fcrfe unterbreitet. Der Mechanismus der Zusammenarbeit in Regulierungsfragen kann somit als ,Parlament der Kapitalist_innen\u2018 bezeichnet werden.<\/p>\n<p>Was haben also diese Handelsabkommen, die durch neue globale Regelungen in den Vordergrund gestellt werden, mit der digitalen Revolution zu tun?<\/p>\n<p>In den vergangenen Jahren haben transnationale Unternehmen (TNCs), IT-Firmen und Plattformen an der Entwicklung von AI-Systemen gearbeitet und konzentrieren sich darauf, auf unterschiedliche Art und Weise Daten zu ,ernten\u2018. Wie aber auch eine B\u00e4uerin Zugang zu den wichtigen landwirtschaftlichen Ressourcen wie Land, Saatgut und andere landwirtschaftliche Produktionsmittel haben muss, um etwas ernten zu k\u00f6nnen, m\u00fcssen auch TNCs Zugang zu ihrer wichtigsten wirtschaftlichen Ressource haben: den Daten.<\/p>\n<p>TNCs wollen also dauerhaften Zugang zu ,Datenfeldern\u2018 in allen Staaten der Welt. Und hier spielen Freihandelsabkommen eine wichtige Rolle, da sie die internen Strukturen nationaler Datensammlungen regeln. Freihandelsabkommen \u2013 zumindest in den Versionen, die TNCs vorschlagen \u2013 w\u00fcrden regulieren, wie Daten produziert, gesammelt, verarbeitet und schlie\u00dflich exportiert werden k\u00f6nnen. Die Visionen gro\u00dfer Technologierunternehmen aus den USA und China ahmen in vielerlei Hinsicht das Kolonialmodell des 19. Jahrhunderts nach. Da sie ausl\u00e4ndischen IT-Unternehmen das Recht einr\u00e4umen, s\u00e4mtliche Daten in Echtzeit von \u00fcberall auf der Welt zu sammeln, zu verarbeiten und zu exportieren, verlieren damit viele L\u00e4nder ihr Recht auf das Eigentum an den Daten, die in ihren L\u00e4ndern entstehen.<\/p>\n<h2>Der innerkapitalistische Kampf<\/h2>\n<p>Die beiden Kontrahenten im j\u00fcngsten kapitalistischen Machtspiel sind China und die USA, auch wenn ihre F\u00e4higkeiten \u00e4u\u00dferst unterschiedlich sind. W\u00e4hrend China zwar einen sehr schnellen Aufstieg hingelegt hat, k\u00f6nnen chinesische Firmen nicht auf dieselbe globale Reichweite vertrauen, wie US-amerikanische Unternehmen. Die derzeit umstrittenste Frage zwischen den beiden M\u00e4chten ist es, ob Staaten Unternehmen dazu zwingen k\u00f6nnen, nationale Server zu verwenden, oder nicht.<\/p>\n<p>Global gibt es gerade drei gro\u00dfe Auseinandersetzungen in der Handelspolitik: Das erste sind die direkten Verhandlung zwischen USA und China, um den von Trump initiierten Handelskrieg zu beenden. Die zweite ist der Versuch einer globalen Gruppe von 76 Staaten zur Einrichtung eines internationalen Abkommens zum Thema E-Commerce. Diese Gruppe gr\u00fcndete sich im in Davos im Fr\u00fchling 2019. Auch wenn die symbolische Macht dieser Gruppe sehr gro\u00df ist, bleibt ihre politische Schlagkraft unklar, da sowohl China als auch die USA mit ihren deutlich auseinandergehenden Interessen Teil davon sind. <\/p>\n<p>Die dritte Gruppe ist ein ,Zombie\u2018: die Triade. Diese Gruppe besteht aus den USA, Japan und der EU und hatte ihre Bl\u00fctezeit in den fordistisch gepr\u00e4gten 1970er- und 1980er-Jahren. Einige Jahrzehnte \u00fcber wurde dieses Wort nur in Forschungsarbeiten der marxistisch-inspirierten internationalen politischen \u00d6konomie verwendet. Zombies sterben nicht leicht, und so kehrte auch diese Gruppe zur\u00fcck ans Tageslicht, und zwar bei der letzten WTO-Minister_innenkonferenz in Buenos Aires im Dezember 2017. Und dies tat sie mit einer gemeinsamen Erkl\u00e4rung, in der die Triade klarstellt, dass ihr strategischer Hauptkonkurrent China sei.<\/p>\n<p>Auf indirekte Weise griff die Gruppe auch die anderen Entwicklungsstaaten an, indem sie erkl\u00e4rte, dass sie sich gegen Subventionen f\u00fcr alte Industrien, staatseigene Unternehmen, sog. \u201eerzwungenen\u201c Technologietransfer, und lokale Inhaltsvorschriften und \u2013pr\u00e4ferenzen einsetzen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Der Weltmarkt stellt daher derzeit das Schlachtfeld zwischen dem Weltmarktf\u00fchrer in IT und Datenwirtschaft (USA) und seinem einzigen Gegenspieler (China) dar. Und die 76 Staaten von Davos, die vom ,Quartett\u2018 (Triade plus China) geleitet werden, stellen sich gegen die progressive Dritte Welt, die in der letzten Zeit recht erfolgreich, gerade von afrikanischen Regierungen, gegen die monopolitischen Strategien des ,Quartetts\u2018 angef\u00fchrt wird.<\/p>\n<h2>\u010cto delat&#8217; \u2013 Und jetzt?<\/h2>\n<p>Die unglaublichen M\u00f6glichkeiten, die uns AI bietet, machen gleichzeitig jede Hoffnung darauf zunichte, sie aufhalten zu k\u00f6nnen. Die Herausforderung wird es daher sein, sie zu kontrollieren. Es sind am Ende immer wir selbst, die Gesellschaft, die unsere Zukunft bestimmen \u2013 auch wenn die kapitalistischen Machtbeziehungen oft st\u00e4rker erscheinen als unser kollektiver Wille. Auf nationalstaatlicher Ebene m\u00fcssen wir unsere Regierungen unter Druck setzen, von s\u00e4mtlichen Freihandelsabkommen in der Datenwirtschaft Abstand zu nehmen. Dies gilt besonders f\u00fcr Staaten im globalen S\u00fcden. Unsere Daten geh\u00f6ren uns; daher ist es das Mindeste, dass diese auf Servern in unseren Staaten gespeichert werden.<\/p>\n<p>In alten Zeiten h\u00e4tten wir gesagt, dass wir ,Kaderpolitik\u2018 brauchen. Heute brauchen wir aber Datenwirtschaftsexpert_innen in unserer Mitte. Die Gewerkschaften m\u00fcssen in der Lage sein, die Scripts zu lesen, zu entwickeln und zu kontrollieren, mit denen die Maschinen und Roboter betrieben werden.<\/p>\n<p>Auf internationaler Ebene ben\u00f6tigen wir eine St\u00e4rkung der progressiven Allianzen, um Freihandelsabkommen auszubremsen. Wir m\u00fcssen uns zusammentun und positive Alternativen zur Nutzung der neuen Technologien im \u00f6ffentlichen Interesse ausarbeiten[<u>10<\/u>]. Wir sollten insbesondere dar\u00fcber nachdenken, wie die Souver\u00e4nit\u00e4t der Menschen gest\u00e4rkt werden kann. Und zu guter Letzt: Wir brauchen R\u00e4ume, in denen wir emanzipatorisches und gleichzeitig allgemein verst\u00e4ndliches Wissen \u00fcber die j\u00fcngsten technologischen Entwicklungen erwerben und weiterverbreiten k\u00f6nnen. <\/p>\n<hr \/>\n<p><b>Anmerkungen<\/b>  <\/p>\n<p>[<u>1<\/u>] Ulrich Brand, Markus Wissen: <i>Imperiale Lebensweise &#8211; Zur Ausbeutung von Mensch und Natur in Zeiten des globalen Kapitalismus<\/i>, M\u00fcnchen 2017.<\/p>\n<p>[<u>2<\/u>] Siehe hierzu: <i><a title=\"Opens internal link in current window\" class=\"external-link-new-window\" href=\"https:\/\/www.pik-potsdam.de\/aktuelles\/pressemitteilungen\/auf-dem-weg-in-die-heisszeit-planet-koennte-kritische-schwelle-ueberschreiten\">Auf dem Weg in die &quot;Hei\u00dfzeit&quot;? Planet k\u00f6nnte kritische Schwelle \u00fcberschreiten<\/a><\/i>, Potsdam-Institut f\u00fcr Klimafolgeforschung, 6. August 2018.<\/p>\n<p>[<u>3<\/u>] Siehe hierzu einf\u00fchrend Christoph Wimmer: <a href=\"https:\/\/www.rosalux.de\/publikation\/id\/39936\/industrie-40\/\" class=\"external-link-new-window\" title=\"Opens external link in new window\"><i>Industrie 4.0 &#8211; Neue Herausforderungen f\u00fcr die europ\u00e4ische Arbeitswelt<\/i><\/a>, RLS Br\u00fcssel 2019; <\/p>\n<p>[<u>4<\/u>] Siehe hierzu: <i><a title=\"Opens internal link in current window\" href=\"https:\/\/www.unionize.de\/++co++7bb5f5fe-36a4-11e9-a1bd-52540088cada\" class=\"external-link-new-window\">Streikvorhersage durch K\u00fcnstliche Intelligenz? Start Up-Unternehmen im Fokus<\/a><\/i>. In: Unionize, 22.02.2019.<\/p>\n<p>[<u>5<\/u>] Siehe hierzu das online Dossier des Bundesverband der Deutschen Industrie e. V.&nbsp;(BDI): <a class=\"external-link-new-window\" title=\"Opens internal link in current window\" href=\"https:\/\/bdi.eu\/themenfelder\/rohstoffe\/rohstoffsicherung-40\/#\"><i>Rohstoffsicherung 4.0<\/i><\/a>;<\/p>\n<p>[<u>6<\/u>] Siehe hierzu die Studie von Powershift: <i>Ressourcenfluch 4.0 &#8211; Die sozialen und \u00f6kologischen Auswirkungen von Industrie 4.0 auf den Rohstoffsektor<\/i>, Februar 2017.<\/p>\n<p>[<u>7<\/u>] Siehe hierzu das Interview mit dem Minister f\u00fcr Handel und Industrie S\u00fcdafrikas, Rob Davies: <a title=\"Opens internal link in current window\" class=\"external-link-new-window\" href=\"https:\/\/www.afrika-sued.org\/ausgaben\/heft-6-2017\/-wir-brauchen-einen-new-deal-\/\"><i>\u201eWir brauchen einen New Deal\u201c \u2013 S\u00dcDAFRIKAS ANTWORT AUF VORZEITIGE DEINDUSTRIALISIERUNG und den Beginn der vierten industriellen Revolution<\/i><\/a>, Heft 6\/2017, afrika s\u00fcd-Dossier: Entwicklung;<\/p>\n<p>[<u>8<\/u>] Kiran Stacey, Anna Nicolaou: <i><a title=\"Opens internal link in current window\" class=\"external-link-new-window\" href=\"https:\/\/www.ft.com\/content\/9f146ab6-621c-11e7-91a7-502f7ee26895\">Stitched up by robots: the threat to emerging economies &#8211; Advances in automation could derail hopes of creating millions of low-paid jobs in sectors such as textiles<\/a><\/i>, Financial Times, 18. Juli 2017.<\/p>\n<p>[<u>9<\/u>] F\u00fcr eine aktuelle Einf\u00fchrung in die Problematik der von der EU vorangetriebenen Freihandelsabkommen siehe die transform! europe Studie von Luc\u00eda B\u00e1rcena Men\u00e9ndez und Pablo S\u00e1nchez: <i><a title=\"Opens internal link in current window\" class=\"external-link-new-window\" href=\"https:\/\/www.transform-network.net\/fileadmin\/user_upload\/trade-a5-de-dr.pdf\">Handel und Investitionen &#8211; Die sozialen Bewegungen und ihr Kampf gegen Freihandels- und Investitionsabkommen in Europa heute \u2013 ein kleines Handbuch<\/a><\/i>, 2018; <\/p>\n<p>[<u>10<\/u>] Siehe hierzu den Bericht von Lucia Barcena Menendez und Ethan Earle f\u00fcr die Linksfraktion im Europ\u00e4ischen Parlament (GUE\/NGL):<i> Towards a Progressive Trade Politics in the European Union<\/i>, April 2019.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Welche Herausforderung stellt die digitale Revolution f\u00fcr die Menschheit und damit f\u00fcr linke und progressive Akteur_innen dar? 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