{"id":23641,"date":"2020-08-04T15:13:00","date_gmt":"2020-08-04T13:13:00","guid":{"rendered":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/blog\/unkategorisiert\/pandemietagebuch-eines-gewerkschaftsvertreters\/"},"modified":"2023-09-27T16:11:17","modified_gmt":"2023-09-27T14:11:17","slug":"pandemietagebuch-eines-gewerkschaftsvertreters","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/de\/blog\/article\/pandemietagebuch-eines-gewerkschaftsvertreters\/","title":{"rendered":"Pandemietagebuch eines Gewerkschaftsvertreters"},"content":{"rendered":"<p>In Gro\u00dfbritannien sind Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen wie die, f\u00fcr die ich arbeite, f\u00fcr Menschen mit Behinderung von grundlegender Bedeutung. Wir unterst\u00fctzen beim Zugang zu Sozialversicherungsleistungen, bei Sport und k\u00f6rperlicher Bet\u00e4tigung und besch\u00e4ftigen ihre Betreuer_innen. Mein Kollege und Freund Sean war Haupt-Gewerkschaftsvertreter und ich Gleichstellungsbeauftragter, weshalb ich ihn oft bei seinen Gewerkschaftsaufgaben unterst\u00fctzt habe. Wir waren beide Mitglied von UNITE, der gr\u00f6\u00dften Gewerkschaft im Vereinigten K\u00f6nigreich. Seit der Reform des Bereichs Gleichstellung in der Gewerkschaft haben Mitglieder der Gleichstellungskomitees (Schwarze und ethnische Minderheiten, Frauen, LGBT+ und Behinderungen) auch einen Sitz mit Stimmrecht im Komitee ihrer jeweiligen Branche. Damit habe ich als LGBT+-Regionalvertreter im Komitee der Region \u201eLondon und Osten\u201c auch einen Sitz im Komitee Gemeinn\u00fctzigkeit, das all diejenigen vertritt, die in der Region im Bereich Ehrenamt arbeiten.<\/p>\n<h2>&#8230; ins kalte Wasser<\/h2>\n<p>Kurz darauf starb Sean an einem Herzinfarkt. Ich war v\u00f6llig schockiert und wir haben nicht nur einen Freund, sondern auch einen erfahrenen, einflussreichen Gewerkschaftsvertreter verloren. Ich habe also alle Gewerkschaftsmitglieder in meiner Firma zusammengetrommelt und mich einverstanden erkl\u00e4rt, unsere Vertretung zu \u00fcbernehmen. Es war klar, dass unser Arbeitgeber uns \u00fcber kurz oder lang auffordern w\u00fcrde, ins B\u00fcro zur\u00fcckzukehren und dass ich also in k\u00fcrzester Zeit so viel wie m\u00f6glich \u00fcber Sicherheit, Gesundheit und Arbeitsplatzsicherheit w\u00fcrde lernen m\u00fcssen. Angesichts der Umst\u00e4nde waren Webinare ein wichtiger Weg, Informationen weiterzureichen und aktuelle Themen zu diskutieren. Also fing ich auf dem H\u00f6hepunkt der Pandemie an, an vom Trades Union Congress (TUC) und von UNITE organisierten Webinaren teilzunehmen und die von der Gewerkschaft an alle Arbeitsst\u00e4tten \u00fcberstellten Leitlinien f\u00fcr Sicherheit und Gesundheit zu lesen. Mir war das alles neu. An vielen Arbeitsst\u00e4tten haben Gewerkschaften Vertreter_innen f\u00fcr Gesundheit und Arbeitsschutz, wir sind aber ein sehr kleiner Betrieb und haben deshalb niemanden.<\/p>\n<p>Die Gewerkschafts-Webinare waren f\u00fcr mich viel mehr als nur ein Weg, wichtige Informationen zu erlangen: Ich lernte so auch Vertreter_innen anderer Gewerkschaften kennen, insbesondere aus der Lehrergewerkschaft und der Verkehrsgewerkschaft. Beide Gewerkschaften vertreten Arbeiter_innen, die sich gegebenenfalls an vorderster Front wiederfinden k\u00f6nnten und sp\u00e4ter stellte sich tats\u00e4chlich heraus, dass viele Transportarbeiter_innen am Virus verstorben waren. Unterst\u00fctzt von der rechtsgerichteten Presse dr\u00e4ngte die Regierung die Lehrergewerkschaft, die Schulen schon im Mai wieder zu \u00f6ffnen und Kindern eine R\u00fcckkehr zu erm\u00f6glichen. Die Wiederer\u00f6ffnung wurde von Schulleiter_innen unterst\u00fctzt, w\u00e4hrend die Gewerkschaft schwerwiegende Bedenken hinsichtlich Sicherheit und Gesundheit ihrer Mitglieder hatte und erst ihre Rechte kl\u00e4ren wollte. Im Webinar haben sie au\u00dferdem berichtet, dass es einen gro\u00dfen Mitgliederzuwachs gegeben habe und dass dies in vielen Gewerkschaften der Fall sei.<\/p>\n<p>Vor ein paar Jahren war der gewerkschaftliche Organisationsgrad auf einem historischen Tiefpunkt angelangt und betrug nur 23 %. Die Pandemie hat dann viele Arbeiter_innen daran erinnert, dass die Gewerkschaften in Situationen, in denen viele Arbeitgeber_innen ihren Angestellten keine Schutzausr\u00fcstung stellen oder diese unter unsicheren Bedingungen zur\u00fcck an die Arbeit beordern, ein Schutzschild ist.<\/p>\n<h2>Konfrontation<\/h2>\n<p>In dieser schwierigen Situation habe ich die Gewerkschaftsmitglieder meines Betriebs zusammengerufen und wir waren uns einig, dass unser Arbeitgeber alle Anforderungen an Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz w\u00fcrde erf\u00fcllen m\u00fcssen. Auch eine bei der Gewerkschaft besch\u00e4ftigte Person war dabei, um uns den Standpunkt der Gewerkschaft zum Virus darzulegen. Die Kurzfassung lautet, dass die Gewerkschaft der Meinung war, dass niemand zur Arbeit zur\u00fcckkehren sollte, wenn es nicht absolut unumg\u00e4nglich sei. Diese Position \u00fcbernahmen wir zusammen als unsere eigene.&nbsp;<\/p>\n<p>Zu jenem Zeitpunkt war der Standpunkt der Regierung, dass so viele Menschen wie m\u00f6glich von Zuhause arbeiten und soweit irgend m\u00f6glich den \u00d6PNV vermeiden sollten. Es war klar, dass die britische Regierung die Kontrolle \u00fcber das Virus verlieren w\u00fcrde, die Infektionsrate stieg an und mit ihr die Sterberate. Es stellte sich heraus, dass das Vereinigte K\u00f6nigreich die h\u00f6chste Sterberate in Europa hatte, inoffizielle Zahlen (das nationale Statistikzentrum hat die \u00fcber die saisonale Sterberate hinausgehenden Todesf\u00e4lle berechnet) lagen bei 65.000, die offiziellen bei etwa 40.000.&nbsp;<\/p>\n<p>Anfang Juni begann die Regierung nach und nach, nicht-essentielle Gesch\u00e4fte wieder zu \u00f6ffnen und \u00e4nderte die offizielle Losung von \u201eBleiben Sie zuhause, bleiben Sie gesund\u201c in das verwirrende \u201eBleiben Sie wachsam, bleiben Sie gesund\u201c. Das war ein deutliches Zeichen daf\u00fcr, dass die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie der Regierung Kopfschmerzen bereiteten und dass es jetzt eher darum gehen w\u00fcrde, dass die Leute eben nicht zuhause blieben. Als Teil einer Hochrisikogruppe und Zuhausebleibender bedeutete das f\u00fcr mich keinen Unterschied, aber es war eben gleichzeitig ein Zeichen f\u00fcr die Gewerkschaften, dass es m\u00f6glicherweise verst\u00e4rkt Konflikte mit Arbeitgeber_innen \u00fcber die R\u00fcckkehr zur Arbeit geben w\u00fcrde.&nbsp;<\/p>\n<h2>Sichere R\u00fcckkehr an den Arbeitsplatz<\/h2>\n<p>Viele gemeinn\u00fctzige Organisationen waren in gro\u00dfen finanziellen Schwierigkeiten und wollten Stellen abbauen. UNITE gelang es jedoch durch Lobbyarbeit und Verhandlungsgeschick viele von ihnen davon zu \u00fcberzeugen, ihre Mitarbeiter_innen zu behalten und vom staatlichen Job-Rettungsschirm bezahlen zu lassen, der die Kosten f\u00fcr Arbeiter_innen \u00fcbernimmt, wenn deren arbeitgebende Organisation L\u00f6hne und Geh\u00e4lter nicht mehr bezahlen kann. Dieses Programm sollte urspr\u00fcnglich bis Juli laufen, wurde dann aber bis Oktober verl\u00e4ngert und soll Arbeitgeber_innen ermutigen, ihre Mitarbeiter_innen zu behalten, bis sich die wirtschaftliche Situation stabilisiert hat und diese zur Arbeit zur\u00fcckkehren k\u00f6nnen. Allerdings war sich mit fortschreitender Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage herausgestellt, dass viele dieser Angestellten keine Arbeit mehr haben, zu der sie zur\u00fcckkehren k\u00f6nnen und deshalb im Oktober gek\u00fcndigt werden.&nbsp;<\/p>\n<p>Au\u00dferdem hat sich in dem Meeting gezeigt, dass einige kleinere Organisationen, meine zum Beispiel, riesige Probleme haben w\u00fcrden, die Arbeitspl\u00e4tze Covid-sicher zu gestalten. Das h\u00e4ngt damit zusammen, dass viele dieser Einrichtungen in alten, engen R\u00e4umlichkeiten untergebracht sind, die sich nur schwer an Abstandsgebote usw. anpassen lassen. Das wurde in meinen Verhandlungen mit meinem Arbeitgeber zu einem der wichtigsten Punkte.<\/p>\n<p>Im n\u00e4chsten Schritt auf dem Weg zu einer sicheren Arbeitswiederaufnahme kristallisierten sich drei Phasen heraus. Diese <span style=\"font-weight: bold;\">drei Phasen <\/span>wurden vom Arbeitgeber festgelegt und sind im Einklang mit der Sicherheitsgesetzgebung. In der ersten Phase sollte eine Risikobewertung f\u00fcr das gesamte Geb\u00e4ude durchgef\u00fchrt werden, dann eine individuelle Risikobewertung f\u00fcr alle Angestellten einzeln, und zuletzt eine Risikobewertung f\u00fcr unsere Einrichtung, also die von uns genutzten B\u00fcror\u00e4ume und K\u00fcchen. Fest stand, dass ich f\u00fcr die Risikobewertung unserer Einrichtung hinzuzuziehen war, f\u00fcr die anderen beiden war das weniger klar.<\/p>\n<p>Der Risikobewertung f\u00fcr das Geb\u00e4ude w\u00fcrde eine Schl\u00fcsselrolle zukommen, da alle im Geb\u00e4ude arbeitenden Personen Zugang zum Empfangsbereich, dem Fahrstuhl, den Treppen und den R\u00e4umen im Erdgeschoss brauchen. Mir war klar, dass das Geb\u00e4ude zu der Zeit f\u00fcr einige wenige Stunden am Tag ge\u00f6ffnet war und dass Angestellte anderer Organisationen in ihren B\u00fcros einen reduzierten Dienst taten. Ich verlangte also Einblick in den Entwurf der Geb\u00e4uderisikobewertung. Abgesprochen war, dass ich dem Leiter gegen\u00fcber Anmerkungen machen w\u00fcrde, der diese in den Dokumentenentwurf \u00fcbernehmen w\u00fcrde (oder eben auch nicht), bevor er diesen der Gesellschaft, die das Geb\u00e4ude betreibt, \u00fcbergibt.<\/p>\n<p>Im Entwurf sah ich, dass insgesamt der Wunsch bestand, Belegschaft und Kund_innen zu sch\u00fctzen. Dennoch war er offensichtlich l\u00fcckenhaft und einige dieser L\u00fccken lie\u00dfen alle Alarmglocken schrillen. So war zum Beispiel keine Rede von Mund-Nasen-Bedeckungen f\u00fcr Besucher_innen und das Abstandhalten wurde zwar erw\u00e4hnt, die Abst\u00e4nde jedoch nicht n\u00e4her definiert. Am bedenklichsten erschien mir der Vorschlag, dass Mitarbeiter_innen sich in 2 R\u00e4umen im Erdgeschoss mit Kund_innen treffen w\u00fcrden, die \u00fcber keinerlei L\u00fcftungsm\u00f6glichkeiten verf\u00fcgen. Ich bat also darum, dass diese R\u00e4ume nach jedem Besuch gel\u00fcftet und sorgf\u00e4ltig desinfiziert werden. Das verlangte dem Geb\u00e4udeeigent\u00fcmer einige \u00c4nderungen an den betreffenden R\u00e4umen ab.<\/p>\n<p>Das andere Thema, das ich aus den Gewerkschaftssitzungen mitgenommen hatte, war das obwohl die Regierung ihre urspr\u00fcngliche Empfehlung eines Abstandes von 2 Metern zu anderen Personen aufgeweicht hatte und die neue Empfehlung lautete, dass, wenn sich dieser 2-Meter-Abstand nicht einhalten lie\u00df, ein 1-Meter-Abstand bei gleichzeitiger Maske zu wahren sei, die Gewerkschaft einen Abstand von 2 Metern immer noch f\u00fcr die sichere Entfernung hielt.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem mache ich mir Gedanken \u00fcber die \u201eindividuelle Risikobewertung\u201c die unser Arbeitgeber f\u00fcr jede_n Einzelne_n vornimmt und die darauf beruhen, welchen Gefahren ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin im Einzelnen ausgesetzt ist. Diese Gefahren reichen von pers\u00f6nlichen Gesundheitsproblemen oder Behinderungen, die Mitarbeiter_innen gef\u00e4hrden k\u00f6nnten bis hin zu der Frage, wieviel Zeit sie in \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln verbringen m\u00fcssen, wenn sie diese nutzen m\u00fcssen. Zwar f\u00e4llt der Arbeitsweg im \u00d6PNV eigentlich nicht in den Zust\u00e4ndigkeitsbereich des Arbeitgebers, er ist aber doch ein wichtiger Faktor f\u00fcr die Gesundheit einzelner Personen. Neben mir, der pers\u00f6nlich einer Hochrisikogruppe angeh\u00f6rt, wohnt eine Person mit einem Elternteil fortgeschrittenen Alters zusammen und andere haben eine lange Anreise mit der U-Bahn, die viele nerv\u00f6s macht.<\/p>\n<p>Die Regierung Johnson hat in dem Versuch, Menschen zur\u00fcck zur Arbeit zu zwingen, gerade die fr\u00fchere Empfehlung gegen die Nutzung des \u00f6ffentlichen Nahverkehrs fallengelassen und ermutigt die Menschen jetzt, wenn m\u00f6glich zur Arbeit zur\u00fcckzukehren und \u00f6ffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Ironischerweise erkl\u00e4rt am Tag bevor diese neue Vorgabe bekanntgegeben wurde der wissenschaftliche Chefberater der Regierung einem Parlamentsausschuss gegen\u00fcber, dass Menschen m\u00f6glichst lange von Zuhause arbeiten sollten und er dies als die sicherste Variante betrachte. Doch diese ver\u00e4nderte Regierungsposition wird einige Arbeitgeber_innen zu dem Versuch ermutigen, ihre Angestellten wieder zur Arbeit zu zwingen.&nbsp;<\/p>\n<p>Die Situation im Vereinigten K\u00f6nigreich wird immer schlechter. Der wissenschaftliche Chefberater geht von einem schwierigen Winter mit mehreren Viruswellen aus. Das System aus Nachverfolgung und Covid-Tests der Regierung wurde an Unternehmen aus dem Umfeld des Chefberaters von Boris Johnson ausgelagert, gilt eher als Witz und wurde von medizinischen Experten breit kritisiert die davor warnen, dass Tausende von Infektionen nicht verfolgt und getestet werden.&nbsp;<\/p>\n<p>Inmitten dieser schweren Zeit voller realer \u00c4ngste dar\u00fcber, wie das Gesundheitssystem mit der Situation fertigwerden soll und der Aussicht auf Millionen von Arbeitslosen im Oktober k\u00e4mpfe ich darum, sowohl die Arbeitspl\u00e4tze als auch die Gesundheit meiner Gewerkschaftsgenoss_innen zu bewahren. Ich gehe weiterhin davon aus, dass wir mit genug Druck und hoher Organisation sicherstellen k\u00f6nnen, dass meine Kolleg_innen ihre Arbeit sicher wieder aufnehmen k\u00f6nnen, doch werden wir das erst tun, wenn unsre Arbeitspl\u00e4tze 100 % Covid-sicher sind. Vielen Arbeitnehmer_innen wird gerade klar, dass die Gewerkschaften ihr bester Schutz in dieser Krise sind. Und auch ich trage einen kleinen Teil zum Kampf von Gewerkschaften und Gewerkschafter_innen gegen ein System bei, dessen einzige Ratio der Profit ist und in dem Sicherheit und Gesundheit seiner Arbeiter_innen erst an zweiter Stelle kommen. Ich sehe mich Teil einer Welle von Aktivist_innen in Europa, die diesen Kampf um das Recht von Arbeitnehmer_innen auf einen sicheren Arbeitsplatz teilen. Dies ist das erste Kapitel in einer neuen \u00c4ra des gewerkschaftlichen Kampfes.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach dem Tod meines Freundes und Kollegen wurde ich zum Haupt-Gewerkschaftsvertreter in meinem Betrieb, einer kleinen Wohlt\u00e4tigkeitsorganisation, die im Londoner Stadtteil Lambeth Menschen mit Behinderung betreut. Wie viele andere Gewerkschafter_innen \u00fcberall in Europa k\u00e4mpfe ich derzeit um sichere Arbeitspl\u00e4tze f\u00fcr Arbeiter_innen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":19661,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"footnotes":""},"categories":[61,2458],"tags":[],"class_list":["post-23641","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-article","category-artikel","person-joseph-healy-de"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/23641","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=23641"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/23641\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":27785,"href":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/23641\/revisions\/27785"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/19661"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=23641"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=23641"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=23641"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}