{"id":23691,"date":"2021-09-21T09:14:00","date_gmt":"2021-09-21T07:14:00","guid":{"rendered":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/blog\/unkategorisiert\/die-kommende-bundestagswahl-in-deutschland\/"},"modified":"2023-10-10T12:17:08","modified_gmt":"2023-10-10T10:17:08","slug":"die-kommende-bundestagswahl-in-deutschland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/de\/blog\/artikel\/die-kommende-bundestagswahl-in-deutschland\/","title":{"rendered":"Die kommende Bundestagswahl in Deutschland"},"content":{"rendered":"<p>Diese Bundestagswahl verspricht spannend zu werden. Zur Wahl treten diesmal 47 Parteien an. Neben den 7 bereits im Bundestag vertretenen Parteien CDU, CSU, SPD, Gr\u00fcne, AFD, FDP und LINKE wird die 5%-H\u00fcrde von den kleinen Parteien kaum zu nehmen sein. Eine \u00dcberraschung ist h\u00f6chstens den &#8220;Freien W\u00e4hlern&#8221; zuzutrauen, die bereits in mehreren Landesparlamenten sowie im EP vertreten sind.<\/p>\n<h2>W\u00e4hlerschaft<\/h2>\n<p>Insgesamt sind zur Bundestagswahl 60,4 Mio. deutsche Staatsb\u00fcrger*innen ab 18 Jahren aufgerufen. Demographisch bedingt haben die \u00e4lteren Jahrg\u00e4nge bei der Wahl ein gro\u00dfes Gewicht. Das wird noch dadurch vergr\u00f6\u00dfert, dass die jungen Jahrg\u00e4nge zu einer geringeren Wahlbeteiligung tendieren.<\/p>\n<div id=\"c2214\" class=\"frame frame-default frame-type-textmedia frame-layout-0\"><a id=\"c2223\"><\/a><\/p>\n<div class=\"ce-textpic ce-center ce-above\">\n<div class=\"ce-gallery\" data-ce-columns=\"1\" data-ce-images=\"1\">\n<div class=\"ce-outer\">\n<div class=\"ce-inner\">\n<div class=\"ce-row\">\n<div class=\"ce-column\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-28955\" src=\"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/csm_vorwahlbericht_deutschland_grafik_1_2ca6ea96ff.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"603\" srcset=\"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/csm_vorwahlbericht_deutschland_grafik_1_2ca6ea96ff.jpg 800w, https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/csm_vorwahlbericht_deutschland_grafik_1_2ca6ea96ff-300x226.jpg 300w, https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/csm_vorwahlbericht_deutschland_grafik_1_2ca6ea96ff-768x579.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"ce-bodytext\">\n<h2>Wirtschaftliche, soziale und mentale Entwicklung<\/h2>\n<p>Die Produktion in Deutschland befindet sich in einer\u00a0<b>Rezession<\/b>. Die ist nicht allein eine Folge der durch Corona verursachten St\u00f6rungen des Welthandels und der Unterbrechungen von Produktionsketten. Die deutsche Industrie hat mit einer langfristigen strukturellen Krise zu k\u00e4mpfen. Wachstumsprognosen werden aktuell gesenkt auf 2 bis 3%. Eine neue Bundesregierung wird sich mit der Aufgabe der Restrukturierung seiner Industrie unter grundlegend ver\u00e4nderten weltwirtschaftlichen Bedingungen und der \u00f6kologischen Transformation der Gesellschaft konfrontiert sehen.<\/p>\n<p>Nach 16 Jahren Kanzlerschaft hinterl\u00e4sst Angela Merkel sozial ein\u00a0<b>ambivalentes Erbe<\/b>: Einerseits geht es der breiten Masse der Bev\u00f6lkerung gut. Aber: die gro\u00dfe Mehrheit hat weniger Einfluss als fr\u00fcher und ein Gesp\u00fcr f\u00fcr Abh\u00e4ngigkeit, weil die \u00d6ffentliche Daseinsvorsorge und soziale Sicherungssysteme ideologisch wie politisch geschliffen wurden. Soziale Verwerfungen, Klimakrise, ein versagender Katastrophenschutz, marode Schulen, \u00fcberforderte Verwaltungen und Gesundheitseinrichtungen werden als Bedrohungen eines scheinbar gesicherten Wohlstandes angenommen und &#8220;dem Staat&#8221;, &#8220;der&#8221; Politik, &#8220;den&#8221; Parteien angelastet. Afghanistan wirft zus\u00e4tzlich &#8220;Wer kann Krise?&#8221; als au\u00dfenpolitische Frage auf. Andererseits gibt es\u00a0<b>kulturelle \u00dcberdehnungen\u00a0<\/b>der Gesellschaft. Lager, die feindselig gegen\u00fcberstehen, in Sachen Impfen und Corona, Migration, Wissenschaft und Fake News, Menschenrechte und Demokratie. Extremismen neuer Art pr\u00e4gen die \u00f6ffentlichen R\u00e4ume.<\/p>\n<h2>Novit\u00e4ten des Wahlkampfes<\/h2>\n<p>Zwei Dinge sind neu bei dieser Bundestagswahl: Erstens tritt die Amtsinhaberin nicht wieder zur Wahl an. Niemand kann sich an ihr abarbeiten, alle m\u00fcssen sich an ihr messen lassen. Und Merkel ist aktuell hochbeliebt. SPD-Kandidat Olaf Scholz pr\u00e4sentiert sich als Vize-Kanzler quasi als &#8220;nat\u00fcrlicher&#8221; Erbe. So will er die &#8220;Merkel-Sozialdemokraten&#8221;, also jene, die die Union allein wegen Angela Merkel gew\u00e4hlt hatten und eigentlich SPD-W\u00e4hler*innen sind, zur\u00fcckholen.<\/p>\n<p>Annalena Baerbock (Gr\u00fcne) und Armin Laschet (Union) haben eine schwache Performance. Das ist umso schwerwiegender als in Zeiten gro\u00dfer Un\u00fcbersichtlichkeit und Orientierungs- wie F\u00fchrungsbedarfs Personen wichtiger werden.<\/p>\n<p>Zweitens bietet dieser Wahlkampf eine\u00a0<b>neue Un\u00fcbersichtlichkeit<\/b>. Die Parteien der drei Kanzlerkandidat*innen liegen in Umfragen so eng beieinander wie nie. Wer am Ende die Nase vorn haben wird, Union, SPD oder Gr\u00fcne, ist offen. Unklar ist auch, welche der zahlreichen Koalitionsoptionen realisiert werden wird. Au\u00dfer die AfD sind dabei alle etablierten Parteien im Spiel. Das bedeutet einmal, dass die W\u00e4hler*innen nicht wissen, wer mit ihren Stimmen dann regieren wird.<\/p>\n<p>Und zum anderen kommt es nicht so sehr auf die Aussagen der Wahlprogramme und der Kandidierenden im Wahlkampf an, sondern auf die Sondierungs- und Koalitionsverhandlungen nach der Wahl.<\/p>\n<p>Die Erfahrungen mit einer Bund-L\u00e4nder-Exekutive aller Parteien in der Corona-Bek\u00e4mpfung tragen ein \u00dcbriges zum\u00a0<b>Unbehagen mit dem Parteiensystem<\/b>\u00a0bei, das sich schwertut, relevante Unterschiede der Parteien zu pr\u00e4sentieren.<\/p>\n<p>Entbrannt ist ein\u00a0<b>Kampf um das Momentum\u00a0<\/b>der Politik. &#8220;Neu&#8221; ist ein viel benutztes Wort in der Kampagne der Union, &#8220;Jetzt&#8221; plakatiert DIE LINKE, &#8220;Nie&#8221; waren Problem so gro\u00df sagt die FDP und &#8220;Bereit&#8221; sind die Gr\u00fcnen. Man will \u00fcbereinstimmend einen Bruch oder sieht einen solchen und die Notwendigkeit, unverz\u00fcglich zu handeln.<\/p>\n<h3>Ergebnisse Bundestagswahl 2017<\/h3>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"c2216\" class=\"frame frame-default frame-type-textmedia frame-layout-0\"><a id=\"c2229\"><\/a><\/p>\n<div class=\"ce-textpic ce-center ce-above\">\n<div class=\"ce-gallery\" data-ce-columns=\"1\" data-ce-images=\"1\">\n<div class=\"ce-outer\">\n<div class=\"ce-inner\">\n<div class=\"ce-row\">\n<div class=\"ce-column\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-28950\" src=\"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/vorwahlbericht_deutschland_grafik_2.jpg\" alt=\"\" width=\"550\" height=\"172\" srcset=\"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/vorwahlbericht_deutschland_grafik_2.jpg 550w, https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/vorwahlbericht_deutschland_grafik_2-300x94.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 550px) 100vw, 550px\" \/><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"c2218\" class=\"frame frame-default frame-type-textmedia frame-layout-0\"><a id=\"c2225\"><\/a><\/p>\n<div class=\"ce-textpic ce-center ce-above\">\n<div class=\"ce-bodytext\">\n<p><span class=\"external-link\">Quelle: Tagesschau.de; eigene Bearbeitung<br \/>\n<\/span><\/p>\n<h2>Schwerpunkte und Positionen der Parteien<\/h2>\n<p>Struktureller Wandel der Wirtschaft, \u00f6kologische Transformation und Modernisierung des Sozialstaates, das sind die drei politischen Herausforderungen, auf die die Parteien im Wahlkampf reagieren m\u00fcssen. Und dies unter ungewohnt instabilen, krisenhaften \u00e4u\u00dferen Bedingungen.<\/p>\n<p>Wie setzen die Parteien ihre\u00a0<b>Schwerpunkte in den Wahlprogrammen<\/b>?[1]<\/p>\n<p>Die\u00a0<b>CDU\/CSU<\/b>\u00a0verstehen sich, als Union, als einzig verbliebene Volkspartei. Ihr Wahlprogramm vermittelt viel Kontinuit\u00e4t zu dem von 2017. &#8220;<b>Stabilit\u00e4t<\/b>&#8221; ist die Parole f\u00fcr Deutschland wie f\u00fcr die Politik der Union selbst.<br \/>\nNach der pandemiebedingten massiven Intervention des Staates in alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens bem\u00fcht sich die Union um einen\u00a0<b>R\u00fcckzug des Staates<\/b>\u00a0auf ein vertr\u00e4gliches, d.h. von der &#8220;Mitte&#8221; akzeptiertes Niveau.<br \/>\nViel Aufmerksamkeit bekommt das Themenfeld\u00a0<b>Technologie und Infrastruktur<\/b>. Man will\u00a0<b>Innovationsf\u00f6rderung<\/b>\u00a0in gro\u00dfem Stil. Kombiniert wird das mit\u00a0<b>B\u00fcrokratieabbau<\/b>. Klassisch stehen auch\u00a0<b>Law-and-Order<\/b>\u2013Themen vorn auf der Agenda.\u00a0<b>Wohlfahrtsstaatliche Fragen<\/b>\u00a0sind unverzichtbar.<br \/>\nAuff\u00e4llig sind die proaktiven\u00a0<b>europa- und weltpolitischen Einlassungen:<\/b>\u00a0Eine tiefere Integration der EU und der Anspruch, Weltpolitik gestalten zu wollen. Fragen zu\u00a0<b>Klima und Umwelt<\/b>\u00a0r\u00fccken nach hinten.<\/p>\n<p>Die\u00a0<b>SPD\u00a0<\/b>betont auch bei dieser Wahl den\u00a0<b>Ausbau des Wohlfahrtsstaates:<\/b>\u00a0\u00d6ffentliche Gesundheitsversorgung, die bessere soziale Absicherung bei Arbeitslosigkeit, Renten und eine Grundsicherung f\u00fcr Kinder. Die SPD gibt sich als Partei der ArbeitnehmerInnen, sie verlangt &#8220;<b>gute und sichere Arbeitspl\u00e4tze<\/b>&#8220;.<br \/>\n&#8220;Respekt&#8221; ist der Begriff, mit dem die SPD auf mehr\u00a0<b>Gleichheit<\/b>\u00a0bei Einkommen und Verm\u00f6gen, beim Schutz von Minderheiten, Geschlechtergerechtigkeit und bei der Verteilung der Kosten des Klimawandels dringt.\u00a0<b>Nachhaltigkeit<\/b>\u00a0ist ein weiterer Schwerpunkt des Wahlprogramms.<br \/>\nGenerell r\u00fcckt die SPD die Marktregulierung und den Ausbau des Sozialstaates nach vorn. Das Thema Gleichheit, Respekt dazu genommen ist das ein linkeres Programm als 2017.<\/p>\n<p>Die\u00a0<b>AfD\u00a0<\/b>stellt in ihrem Programm streng konservativ\u00a0<b>&#8220;traditionelle Werte&#8221;<\/b>, vor allem &#8220;Familie&#8221;, in den Mittelpunkt. In Sachen\u00a0<b>Deregulierung<\/b>\u00a0positioniert sie sich noch marktradikaler als die FDP. Eine\u00a0<b>Anti-EU-Politik<\/b>\u00a0bestimmt die AfD-Agenda, Deutschland zuerst, Nationalismus und Patriotismus &#8211; das ist die Haltung. Im Kontext der pandemiebedingten Eingriffe des Staates in die b\u00fcrgerlichen Rechte betont die AfD ihre Ablehnung derselben,\u00a0<b>Freiheitsrechte<\/b>\u00a0ist ihr Kampfbegriff auch gegen &#8220;Bevormundung&#8221; durch staatliche Medien, Politische Korrektheit usw. Ein klar rechtes Wahlprogramm.<\/p>\n<p>Die\u00a0<b>FDP\u00a0<\/b>pr\u00e4sentiert sich als progressive liberale Partei, setzt auf\u00a0<b>Chancengleichheit<\/b>,\u00a0<b>Freiheits- und Menschenrechte<\/b>\u00a0und die\u00a0<b>St\u00e4rkung der liberalen Demokratie<\/b>. Ansonsten ist sie marktradikal, setzt auf\u00a0<b>Deregulierung<\/b>\u00a0und Befreiung der Marktwirtschaft von B\u00fcrokratie und staatlichen Vorschriften.<br \/>\nDigitalisierung ist ein gro\u00dfes Anliegen, die Partei gibt sich technologiefreundlich und dringt auf den\u00a0<b>Ausbau der Infrastruktur<\/b>. Neu ist, dass die Liberalen auch den\u00a0<b>Ausbau des Wohlfahrtstaates<\/b>\u00a0fordern.<\/p>\n<p>Die\u00a0<b>Gr\u00fcnen\u00a0<\/b>behalten ihre wertebasierte Sicht bei.\u00a0<b>Gleichheit und Gerechtigkeit<\/b>, verbunden mit\u00a0<b>Klima und Nachhaltigkeit<\/b>, haben Priorit\u00e4t.<br \/>\nZugleich ist das Wahlprogramm deutlich &#8220;staatstragender&#8221;.\u00a0<b>Mehr Staat<\/b>\u00a0im Sinne von Ausbau des Wohlfahrtsstaates hei\u00dft: Daseinsvorsorge ist ein Top-Thema, mehr \u00f6ffentlicher Gesundheitssektor wird angestrebt. Der Wohnungsmarkt soll st\u00e4rker reguliert, die Qualit\u00e4t von Bildung verbessert werden. Aber mehr Staat bedeutet den Gr\u00fcnen auch die St\u00e4rkung von Institutionen wie Polizei und Bundeswehr und h\u00e4rtere Regulierung etwa des Finanzsektors. Reiche und Konzerne sollen mehr\u00a0<b>Steuern\u00a0<\/b>zahlen, die\u00a0<b>Verm\u00f6genssteuer\u00a0<\/b>wird ins Spiel gebracht. Hohe staatliche\u00a0<b>Investitionen in &#8220;gr\u00fcne&#8221; Technologien und Forschung<\/b>\u00a0und\u00a0<b>soziale Abfederungen des Wandels<\/b>\u00a0sind geplant. Deutschland soll eine\u00a0<b>aktive Einwanderungspolitik<\/b>\u00a0und ebenfalls eine\u00a0<b>aktivere Au\u00dfenpolitik<\/b>\u00a0in Sachen Klimaschutz und Menschenrechte betreiben.<\/p>\n<p>Traditionell setzt\u00a0DIE\u00a0<b>LINKE\u00a0<\/b>ihre Akzente bei der\u00a0<b>Frage der Sozialen Gerechtigkeit<\/b>, des sozialen Ausgleichs in allen Bereichen der Gesellschaft, und bei der\u00a0<b>friedlichen Au\u00dfenpolitik<\/b>.<\/p>\n<p><b>Umverteilung<\/b>\u00a0ist dabei der politische Weg, bei der Prim\u00e4rverteilung (h\u00f6here L\u00f6hne, keinen Niedriglohnsektor mehr), der Transfereinkommen (h\u00f6heres Rentenniveau, Renteneintritt sp\u00e4testens mit 65, niedrige Renten aufstocken) und bei der sozialen Absicherung von Risiken.<\/p>\n<p>Der Sozialstaat wird ausgebaut, die\u00a0<b>Daseinsvorsorge<\/b>\u00a0verbessert (Wohnen, Pflege und Gesundheit, Bildung und \u00d6PNV). Finanziert werden soll das durch eine\u00a0<b>Steuer- und Abgabenpolitik<\/b>, die kleine und mittlere Einkommen entlastet, gro\u00dfe Einkommen und Verm\u00f6gen belastet.<\/p>\n<p>Es geht um\u00a0<b>&#8220;faire \u00dcberg\u00e4nge&#8221; bei Klima- und Umweltfragen<\/b>, auch hier steht der soziale Ausgleich im Mittelpunkt.<\/p>\n<p>DIE LINKE vertritt in ihrem Wahlprogramm zudem unter dem\u00a0<b>Leitwert Solidarit\u00e4t<\/b>\u00a0eine\u00a0<b>radikal libert\u00e4r-progressive Politik der Antidiskriminierung, des Antirassismus und eine entsprechende Asyl- und Fl\u00fcchtlingspolitik.<\/b><\/p>\n<p>DIE LINKE sollte den Wiedereinzug in den Bundestag schaffen. Sie h\u00e4tte dann nur eine Machtoption mit SPD und Gr\u00fcnen, die dies nicht wollen, aber auch nicht ausschlie\u00dfen. Die parlamentarische Pr\u00e4senz ist f\u00fcr sie existenziell, um sich zu entwickeln: Ihr Grundsatzprogramm ist 10 Jahre alt, die Mitgliedschaft seitdem zur H\u00e4lfte neu. Sie ist eine Partei f\u00fcr \u00fcbermorgen.<\/p>\n<p><b>Anmerkung<\/b><\/p>\n<ol>\n<li>Ich beziehe mich hier auf\u00a0<a class=\"external-link-new-window\" title=\"Opens internal link in current window\" href=\"https:\/\/wzb.eu\/de\/forschung\/werkstatt-wahlen-am-wzb\/manifesto-monday\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Analysen des Wissenschaftszentrums Berlin<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Angesichts der Rezession in der deutschen Industrie und der Nichtkandidatur von Angela Merkel liegen die Parteien der drei Kanzlerkandidat*innen in den Umfragen so dicht beieinander wie nie zuvor. F\u00fcr Die LINKE k\u00f6nnte es nur einen Weg zur Macht geben: eine Koalition mit der SPD und den Gr\u00fcnen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":14557,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"footnotes":""},"categories":[2458],"tags":[],"class_list":["post-23691","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-artikel","person-harald-patzolt-de"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/23691","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=23691"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/23691\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28961,"href":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/23691\/revisions\/28961"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/14557"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=23691"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=23691"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=23691"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}