{"id":23758,"date":"2022-02-01T14:56:00","date_gmt":"2022-02-01T13:56:00","guid":{"rendered":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/blog\/unkategorisiert\/100-shades-of-the-eu-eine-kartierung-der-politischen-oekonomie-von-euro-peripherien\/"},"modified":"2023-09-27T16:11:55","modified_gmt":"2023-09-27T14:11:55","slug":"100-shades-of-the-eu-eine-kartierung-der-politischen-oekonomie-von-euro-peripherien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/de\/blog\/article\/100-shades-of-the-eu-eine-kartierung-der-politischen-oekonomie-von-euro-peripherien\/","title":{"rendered":"100 Shades of the EU: Eine Kartierung der politischen \u00d6konomie von EU-Peripherien"},"content":{"rendered":"<p>Sie beinhaltet eine vergleichende Analyse und nutzt interdisziplin\u00e4re Ans\u00e4tze aus den Bereichen Wirtschaft, Politikwissenschaft, Soziologie und Geschichte. <b>Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Zusammenspiel zwischen Wirtschaftssystem, Politik und Regierung, um aufzuzeigen, wie sie einander beeinflussen. Auch ideologische und symbolische Aspekte werden hierbei ber\u00fccksichtigt<\/b>. Unter dem Blickwinkel der Dynamiken zwischen Zentrum und Peripherien werden ungleiche Machtverh\u00e4ltnisse bzw. Asymmetrien (auf wirtschaftlicher, politischer, ideologischer Ebene) sowie kritische Abh\u00e4ngigkeiten in der EU analysiert. Im Mittelpunkt der Studie stehen dabei die beiden Euro-Peripherien S\u00fcdeuropa und Mittel- und S\u00fcdosteuropa. Insgesamt 17 Mitgliedstaaten werden unter wirtschaftlichen, politischen und ideologischen Gesichtspunkten analysiert und miteinander verglichen, wobei auch ihre Beziehungen zum Zentrum untersucht werden. Anhand dessen wird gezeigt, wie die Dynamiken zwischen Zentrum und Peripherien die EU pr\u00e4gen und was es bedeutet, ein peripherer Staat in der EU zu sein. Dabei werden die Grenzen, Zw\u00e4nge, M\u00f6glichkeiten und die historische Einbettung von Peripheriegebieten betrachtet. Zudem wird untersucht, welche Probleme sich aus ihrer Randlage in der EU ergeben. Zur Beantwortung unserer Fragen greifen wir verschiedene Peripherie-Dimensionen in der EU heraus: die wirtschaftliche Peripherie, die politische Peripherie und die ideologische\/symbolische Peripherie sowie deren Wechselwirkungen.<\/p>\n<p><b>Der erste Teil unserer Studie widmet sich den sozio\u00f6konomischen Merkmalen der Peripherie in der EU und der globalen Interaktion<\/b>. Dabei arbeiten wir mit drei L\u00e4ndergruppen, die innerhalb der beiden Euro-Peripherien liegen, die unseren Untersuchungsgegenstand bilden. In einzelnen Kapiteln beleuchten wir f\u00fcr jede der drei regionalen Gruppen ihren historischen Hintergrund und ihre sozio\u00f6konomische Entwicklung und heben dabei besondere Wirtschaftsmodelle hervor, die in den vergangenen drei\u00dfig bis vierzig Jahren in den Euro-Peripherien im S\u00fcden und Osten entstanden sind. F\u00fcr jede Region haben wir (auf der Grundlage fr\u00fcherer Untersuchungen) \u00e4hnliche sozio\u00f6konomische Indikatoren ausgew\u00e4hlt, die uns einen gezielten Blick auf die Struktur der Wirtschaft, die Verschuldung, die Besteuerung und die ausl\u00e4ndischen Direktinvestitionen, die Arbeits- und sozio\u00f6konomischen Bedingungen und den internationalen Handel erm\u00f6glichen. In einem weiteren Kapitel wird die Problematik mit Blick auf Handelsnetzwerke, globale Wertsch\u00f6pfungsketten und die Automobilindustrie im europ\u00e4ischen und globalen Kontext vertieft. Dabei lassen sich, wenn die beiden Euro-Peripherien in einem gr\u00f6\u00dferen globalen Kontext betrachtet werden, zwischen 2000 und 2019 signifikante Verschiebungen im internationalen Handel beobachten. <\/p>\n<p><b>Im vergleichenden Teil der Studie werden wesentliche Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Wirtschaftsmodelle der beiden Euro-Peripherien in verschiedenen historischen Zusammenh\u00e4ngen herausgearbeitet<\/b>. Zudem betrachten wir Fragen der Konvergenz und Divergenz aus dem Blickwinkel der Auswirkungen und Folgen der globalen Finanzkrise und schauen auf bestehende Abh\u00e4ngigkeiten, die die Peripherien S\u00fcd-, Mittelost- und S\u00fcdosteuropas in der EU pr\u00e4gen. <\/p>\n<p><b>Dar\u00fcber hinaus werden in der Studie auch die politischen Aspekte der Kern-Peripherie-Beziehungen in der EU analysiert<\/b>. Daf\u00fcr wird das Konzept der Spaltungen auf nationaler und transnationaler (EU-)Ebene herangezogen. Zudem wird die Problematik der politischen und symbolischen (Unter-)Repr\u00e4sentation (und des Einflusses) in der EU (mit Schwerpunkt auf der F\u00fchrungsposition in der EU und dem Europ\u00e4ischen Parlament) und die Frage potenzieller Koalitionsbildungen er\u00f6rtert. <\/p>\n<p><b>Als n\u00e4chster Aspekt der Peripherielage wird die ideologische bzw. symbolische\/kulturelle Sph\u00e4re betrachtet<\/b>. Daf\u00fcr wurde ein diskursiver und vergleichender Ansatz gew\u00e4hlt. Wir blicken hierbei insbesondere auf die Peripherie als Konstruktion des Andersseins im Prozess der \u201eOsterweiterung\u201c der EU (1994-2004) und im Fall der Finanzkrise in Griechenland.<\/p>\n<p>Anhand der Schlussfolgerungen der Studie lassen sich die Machtasymmetrien in der EU aus Sicht der beiden Euro-Peripherien besser verstehen, da konkrete Probleme und Ph\u00e4nomene aufgezeigt werden, die ihre jeweilige periphere Lage erzeugen, reproduzieren und charakterisieren. Dabei werden aus der Peripherieperspektive wesentliche Fragen in Verbindung mit dem Zusammenhalt und der Nachhaltigkeit des europ\u00e4ischen Integrationsprojekts aufgeworfen. Damit liefert die Studie einen wissensbasierten Hintergrund f\u00fcr potenzielle politische Entscheidungen und Koalitionsbildungen. Aus den Untersuchungsergebnissen resultieren umfassende politische Implikationen.<\/p>\n<p><span style=\"color: rgb(238, 0, 34); \"><b><br \/>Die vollst\u00e4ndige Studie wird im Juni 2022 als eBook<\/b>&nbsp; <\/span>(Englisch, mit einer Zusammenfassung in BG, CZ, EN, ES, GR, HU, IT, LT, PL, PT und SH) <b style=\"color: rgb(238, 0, 34); \">ver\u00f6ffentlicht und auf der Website von transform! europe verf\u00fcgbar sein<\/b>.<\/p>\n<p>In Zusammenarbeit mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung<\/p>\n<p><b>Forschungsteam:<\/b><\/p>\n<p><a title=\"Opens external link in new window\" class=\"external-link-new-window\" href=\"https:\/\/www.transform-network.net\/network\/transform-europe-authors\/detail\/giuseppe-celi\/\">Giuseppe Celi<\/a> (Universit\u00e4t Foggia, Italien)<\/p>\n<p><a title=\"Opens external link in new window\" class=\"external-link-new-window\" href=\"https:\/\/www.transform-network.net\/network\/transform-europe-authors\/detail\/valentina-petrovic\/\">Valentina Petrovi\u0107<\/a> (Universit\u00e4t Z\u00fcrich, Schweiz)<\/p>\n<p><a title=\"Opens external link in new window\" class=\"external-link-new-window\" href=\"https:\/\/www.transform-network.net\/network\/transform-europe-authors\/detail\/veronika-susova-salminen\/\">Veronika Su\u0161ov\u00e1-Salminen<\/a> (Zentrum f\u00fcr Globale Studien, Tschechische Republik)<\/p>\n<p><b>Herausgeberinnen: <\/b><\/p>\n<p><a title=\"Opens external link in new window\" class=\"external-link-new-window\" href=\"https:\/\/www.transform-network.net\/network\/transform-europe-authors\/detail\/tatiana-moutinho-1\/\">Tatiana Moutinho<\/a> und <a title=\"Opens external link in new window\" class=\"external-link-new-window\" href=\"https:\/\/www.transform-network.net\/network\/transform-europe-authors\/detail\/dagmar-svendova\/\">Dagmar \u0160vendov\u00e1<\/a> (transform! europe)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Studie befasst sich mit der politischen \u00d6konomie der EU und richtet den Blick auf die Dynamiken zwischen ihrem Zentrum und den Peripherien.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":19824,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"footnotes":""},"categories":[61,2458],"tags":[],"class_list":["post-23758","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-article","category-artikel","person-dagmar-svendova-de","person-tatiana-moutinho-de"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/23758","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=23758"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/23758\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":27866,"href":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/23758\/revisions\/27866"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/19824"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=23758"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=23758"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=23758"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}