{"id":23804,"date":"2022-10-06T07:56:43","date_gmt":"2022-10-06T05:56:43","guid":{"rendered":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/blog\/unkategorisiert\/klimakrise-und-kolonialismus-in-puerto-rico\/"},"modified":"2023-09-27T16:12:14","modified_gmt":"2023-09-27T14:12:14","slug":"klimakrise-und-kolonialismus-in-puerto-rico","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/de\/blog\/article\/klimakrise-und-kolonialismus-in-puerto-rico\/","title":{"rendered":"Klimakrise und Kolonialismus in Puerto Rico"},"content":{"rendered":"<p><i><b>Paul Lippert Figueroa war unter den Redner:innen der internationalen Klimakonferenz im M\u00e4rz 2022 mit dem Titel <a href=\"https:\/\/www.transform-network.net\/de\/kalender\/event\/planet-emergency-why-combating-climate-change-demands-system-change\/\">Planet Emergency \u2013 Warum die Bek\u00e4mpfung des Klimawandels einen Systemwandel erfordert<\/a>, die von transform! danmark organisiert worden wa<\/b>r.<\/i><\/p>\n<p>Puerto Rico ist ein Staat, dessen Existenz massiv bedroht ist: Wenn die Klimakrise das Land nicht ausl\u00f6scht, so wird dies dem Kolonialismus des 21. Jahrhunderts gelingen. Puerto Rico leidet derzeit unter den schlimmsten Auswirkungen der kapitalistischen Klimakrise. Eines der gro\u00dfen Probleme der Inselgruppe ist die Tatsache, dass Puerto Rico kein vollwertiger Staat ist. Wirtschaftlich wird das Land von der US-Finanzaufsichtsbeh\u00f6rde PROMESA (Puerto Rico Oversight, Management and Economic Stability \u2013 Aufsicht, Verwaltung und wirtschaftliche Stabilit\u00e4t Puerto Rico) kontrolliert. PROMESA hat unsere Stromversorgungsunternehmen privatisiert und \u00fcberantwortete damit 100% der Strom- und 50% unserer Trinkwasserversorgung einer US-amerikanischen Firma.<\/p>\n<p>Dieses Unternehmen weigert sich, gr\u00fcne Energiealternativen zu erschlie\u00dfen und richtet sich nicht nach den geltenden Klimastandards. Im Zuge der COP26 in Glasgow im November 2021 lehnten die USA es ab, ihre Kohlekraftwerke au\u00dfer Betrieb zu nehmen, was sich negativ auf Puerto Rico auswirkt, da Kohlenasche aus solchen US-Kraftwerken in den T\u00e4lern im S\u00fcden der Insel entsorgt wird. Das hat eine vielf\u00e4ltige Gesundheitskrise zur Folge. Neben diesen Umweltgefahren f\u00fchren die USA gleichzeitig eine moderne Form von Siedler:innenkolonialismus ein. Reiche US-Amerikaner:innen nutzen Puerto Rico als Steuerparadies und kaufen das Land in den bedrohten Lebensr\u00e4umen an der K\u00fcste auf. Gleichzeitig wird intensiv gegen Vorschl\u00e4ge zum Umweltschutz an den K\u00fcsten lobbyiert. Diese Lobbyist:innen ignorieren die Tatsache, dass der Anstieg des Meeresspiegels pro Zentimeter in Puerto Rico den Verlust eines Meters K\u00fcstenlandes bedeutet.<\/p>\n<h2><b>Die \u201ekommunistischen Meeresschildkr\u00f6ten\u201c<\/b><\/h2>\n<p>In Puerto Rico sind s\u00e4mtliche Str\u00e4nde \u00f6ffentlich zug\u00e4nglich. Als also ein privates Schwimmbad an einem \u00f6ffentlichen Strand gebaut werden sollte, fanden Proteste dagegen statt. Bei den Protesten ging es nicht nur darum, dass keine privaten Baulichkeiten auf \u00f6ffentlichem Land errichtet werden sollten; das betroffene Gebiet war ein Brutplatz f\u00fcr Meeresschildkr\u00f6ten, die vom Aussterben bedroht sind, daher musste der Bau verhindert werden. Der Bau des Pools stand au\u00dferdem im Widerspruch zu den Umweltschutznormen, die f\u00fcr Bauprojekte in den K\u00fcstenbereichen gelten. Danach machte man sich \u00fcber die Umweltsch\u00fctzer:innen lustig und nannte sie \u201ekommunistische Meeresschildkr\u00f6ten\u201c.<\/p>\n<p>Seit dem Jahr 2015 versucht die PIP Aufmerksamkeit f\u00fcr die Lebensr\u00e4ume der Meeresschildkr\u00f6ten zu schaffen \u2013 die Beh\u00f6rden schalteten sich jedoch erst jetzt ein. Dies ist ein Beispiel daf\u00fcr, wie die Klimakrise mit dem Kampf nach Selbstbestimmung verbunden ist. Die USA zeigen mit ihrer Kolonialmentalit\u00e4t, dass sie kein verantwortungsvoller Partner im Kampf gegen den Klimawandel sind, sondern im Gegenteil eine direkte Existenzbedrohung f\u00fcr uns darstellen. Die USA sollten die Kontrolle \u00fcber das Land und seine nat\u00fcrlichen Ressourcen an die Puerto-Ricaner:innen selbst zur\u00fcckgeben. Wir Puerto-Ricaner:innen m\u00fcssen f\u00fcr unser Recht auf Selbstbestimmung und Unabh\u00e4ngigkeit aufstehen, wenn wir die Klimakrise \u00fcberleben wollen.<\/p>\n<h2><span style=\"font-weight: bold; \">Wirbelst\u00fcrme, Klimafl\u00fcchtlinge und Wasserknappheit<\/span><\/h2>\n<p>Im September 2017 erreichten innerhalb von zwei Wochen zwei Wirbelst\u00fcrme der Kategorie 5 die Insel. \u201eIrma\u201c und \u201eMaria\u201c t\u00f6teten fast 5000 Menschen. Mehr als 500.000 Binnenvertriebene auf einer Insel von nur 9.104 km2 waren eine weitere Folge der St\u00fcrme.<\/p>\n<p><i>(Redaktionelle Anmerkung: Mitte September 2022 traf der Wirbelsturm \u201eFiona\u201c mit Windst\u00e4rken von bis zu 140 km\/die s\u00fcdwestliche K\u00fcste von Puerto Rico. Katastrophale \u00dcberschwemmungen und gro\u00dfe Sch\u00e4den an der Infrastruktur waren die Folge.)<\/i><\/p>\n<p>Die Zerst\u00f6rung, die \u201eMaria\u201c angerichtet hatte, kann auch als etwas Symbolisches gesehen werden. Denn als die Menschen nach zwei Tagen endlich ihre H\u00e4user verlassen konnten, fanden sie drau\u00dfen nichts als Holzreste, Beton und Vegetationsreste vor. Genauso hinterl\u00e4sst uns auch der z\u00fcgellose Kapitalismus, der noch vom Status der Insel als amerikanische Semi-Kolonie weiter versch\u00e4rft wird. Die Regierung ist durch ihre Abh\u00e4ngigkeit von den USA v\u00f6llig gel\u00e4hmt. Heute, f\u00fcnf Jahre nach \u201eMaria\u201c, sind viele H\u00e4user noch immer nicht wiederaufgebaut. Gleichzeitig fehlt es der Regierung an Macht, um die Klimakrise wirksam zu bek\u00e4mpfen.<\/p>\n<p>In Puerto Rico erleben wir bereits heute die Zerst\u00f6rung der \u00d6kosysteme an der K\u00fcste, das Verschwinden der Str\u00e4nde und die Ausl\u00f6schung ganzer Gemeinden, die durch K\u00fcstenerosion zur Abwanderung gezwungen werden. Unregelm\u00e4\u00dfige und exzessive Regenf\u00e4lle sorgen daf\u00fcr, dass es immer h\u00e4ufiger zu \u00dcberschwemmungen, Erdrutschen und D\u00fcrreperioden kommt. Seit dem Jahr 2015 musste die puerto-ricanische Regierung einige Male das Trinkwasser rationieren, weil es zu Engp\u00e4ssen kam. Der Klimawandel hat sich bereits nicht nur direkt auf das Leben aller Puerto-Ricaner:innen ausgewirkt, sondern hat uns traumatisiert und ist ein tiefsitzender Teil unseres Bewusstseins geworden.<\/p>\n<p>Als Puerto Rico 2017 von diesen Wirbelst\u00fcrmen zerst\u00f6rte wurde, kam der damalige US-Pr\u00e4sident Donald Trump ins Land, um Toilettenpapier in die Menschenmengen zu werfen. Puerto Rico muss seine eigene Antwort auf die Klimakrise finden, die nicht auf die unf\u00e4hige US-Regierung angewiesen ist.<\/p>\n<h2><b>Die Grausamkeiten des Kolonialismus<\/b><\/h2>\n<p>Ein besonders niederschmetterndes Beispiel f\u00fcr das Zusammenspiel von Kolonialismus, Kapitalismus und Klimakrise stellt die aktuelle Situation auf Vieques und Culebra dar, zweier Inseln abseits der Hauptinsel.<\/p>\n<p>Vieques hat die Auswirkungen des amerikanischen Kolonialismus in besonderem Ausma\u00df gesp\u00fcrt. Die US Navy nutzte die Insel mehr als 60 Jahre lang als Milit\u00e4rspielplatz und sprengte dort auch eine gro\u00dfe Menge abgereicherter Uran-Munition. Es kam zu bis zu 180 solcher Detonationen im Jahr und die Folgen sind verheerend. Es gab zahllose Proteste seitens der Bev\u00f6lkerung und f\u00fchrenden Parteimitgliedern der PIP gegen die Aktivit\u00e4ten der US Navy; viele dieser PIP-Mitglieder wurden wegen der Besetzung von zu Milit\u00e4rbasen geh\u00f6renden Gebieten zu politischen Gefangenen. Als das US-Milit\u00e4r 2003 ihre Basen verlie\u00df, blieb ein \u00e4u\u00dferst fragiles \u00d6kosystem zur\u00fcck und die Uran-Verschmutzung durch ihre Waffen wirkt sich bis heute \u2013 zwanzig Jahre danach \u2013&nbsp; katastrophal auf das Leben der lokalen Bev\u00f6lkerung aus.<\/p>\n<p>Heute ist die Insel ein nationales Naturschutzgebiet, aber gro\u00dfe Gebiete sind aufgrund der Umweltverschmutzung und nicht detonierter Munition gesperrt. F\u00fcr die rund 10.000 Einwohner der Insel sind die Folgen schrecklich; auf der Insel herrscht eine Gesundheitskrise. Studien der University of Puerto Rico&#8217;s Graduate School of Public Health haben gezeigt, dass das Risiko der Einwohner:innen von Vieques an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben achtmal h\u00f6her ist, als jenes der \u00fcbrigen Einwohner:innen Puerto Ricos; ihr Risiko, an Diabetes zu sterben ist siebenmal h\u00f6her. Die Krebsrate von Vieques ist auch die h\u00f6chste Rate von ganz Puerto Rico. Unabh\u00e4ngige Wissenschafter:innen und Forscher:innen wiesen auf der Insel au\u00dferdem hohe Konzentrationen giftiger Schwermetalle nach.<\/p>\n<p>Die US-Bundesbeh\u00f6rde Agency for Toxic Substances and Disease Registry behauptet jedoch, keinen kausalen Zusammenhang zwischen toxischen Substanzen und der H\u00e4ufung von Krankheiten auf Vieques gefunden zu haben. Die US-Regierung weigert sich daher, Geldmittel f\u00fcr die Beseitigung der Verschmutzung bereitzustellen.<\/p>\n<h2>Viele Kranke \u2013 aber keine Krankenh\u00e4user<\/h2>\n<p>Das Krankenhaus von Vieques wurde von Wirbelsturm Maria zerst\u00f6rt und bisher noch nicht wiederaufgebaut. Die f\u00fcr Vieques bereitgestellten Bundesmittel f\u00fcr den Katastrophenfall wurden noch nicht ausgezahlt. Wenn Einwohner:innen von Vieques also ein Krankenhaus ben\u00f6tigen, m\u00fcssen sie die F\u00e4hre zur Hauptinsel nehmen. Das F\u00e4hrensystem wurde jedoch privatisiert und die F\u00e4hrtarife stiegen seit dem Wirbelsturm Maria um 700%.<\/p>\n<p>Diese Umst\u00e4nde machen es vielen Einwohner:innen unm\u00f6glich, auf der Insel wohnen zu bleiben, da ihnen damit eine essentielle Dienstleistung verweigert wird. Dies hat die Insel zu einem g\u00fcnstigen Ort f\u00fcr ausl\u00e4ndische Investitionen gemacht, und Vieques in eine Spielwiese f\u00fcr Immobilienhaie und Risikokapital-Anleger:innen verwandelt, die bereits gro\u00dfe Teile der Insel aufgekauft haben.<\/p>\n<p>Es liegt offensichtlich im Interesse der US-Regierung, den von ihr auf der Insel angerichteten Schaden zu beheben und es liegt auch im Interesse der Gro\u00dfkapitalist:innen und der Elite, die unglaublichen Einfluss und Kontrolle auf die Kolonialregierung aus\u00fcben, um die Situation f\u00fcr ihre eigenen Zwecke zu nutzen. Vieques ist ein kleines Beispiel f\u00fcr das gro\u00dfe politische Kolonialprojekt Puerto Ricos, das in Puerto Rico stattfindet und darauf abzielt, die Inseln f\u00fcr die Puertoricaner unbewohnbar zu machen.<\/p>\n<h2>Der Klimaplan der PIP<\/h2>\n<p>Um dem Klimawandel etwas entgegenzusetzen, m\u00fcssen wir als Puerto Rico Independence Party selbst aktiv werden. Die PIP hat daher einen Plan vorgelegt, wie der Treibhausgasaussto\u00df in den n\u00e4chsten Jahren um 25% gesenkt werden kann. Die Partei spricht sich auch f\u00fcr das Verbot von Gas-Pipelines aus, f\u00fcr die Einrichtung eines Klimaministeriums und ein Abfallentsorgungsgesetz, das Anreize zu Wiederverwertung und Kompostierung schafft, wodurch etwa 40.000 neue Jobs geschaffen werden k\u00f6nnten. Die Partei will 700.000 Hektar Land biologisch bewirtschaften lassen, um so weiter den CO2-Fu\u00dfabdruck zu senken.<\/p>\n<p>Gleichzeitig soll ein aktualisiertes K\u00fcstenschutzgesetz eingef\u00fchrt werden, sowie ein Prozess zur Einbindung der lokalen Gemeinschaft, um sicherzustellen, dass die Einwohner:innen von Puerto Rico in Projekte eingebunden werden k\u00f6nnen, die sich positiv auf die Umwelt auswirken. Schlie\u00dflich will die PIP auch das Energienetz wieder vergemeinschaftlichen, um den \u00dcbergang zu gr\u00fcner und erneuerbarer Energie zu beschleunigen.<\/p>\n<p>Dies sind nicht nur die Ideen und W\u00fcnsche unserer Partei. Wir haben auch viele Basisbewegungen hinter uns, die sich aktiv in den Klimakampf einbringen wollen. Trotz dieser Unterst\u00fctzung schr\u00e4nkt uns unsere fehlende Souver\u00e4nit\u00e4t stark in unserem Handlungsspielraum bez\u00fcglich unseres Klimaplans ein.<\/p>\n<p>Es ist immer wieder die starke Abh\u00e4ngigkeit von den Vereinigten Staaten, die der Entwicklung Puerto Ricos im Wege steht. Da wir kein souver\u00e4ner Staat sind, sind wir kein gesondertes Mitglied der UN. Daher sind wir von der internationalen Politik vollst\u00e4ndig abgeschnitten und haben keine M\u00f6glichkeit, unseren Beitrag zu globalen Entscheidungen der Klimapolitik zu leisten. Das ist f\u00fcr einen kleinen Inselstaat, der die Auswirkungen der globalen Klimakrise stark sp\u00fcrt, sehr entmutigend.<\/p>\n<p style=\"background-color: rgb(232, 232, 232); \"><b style=\"color: rgb(238, 0, 34); font-size: 16px;\">Die Kolonialvergangenheit Puerto Ricos steht politischer Autonomie im Wege<\/b><br \/>400  Jahre lang war die winzige karibische Inselnation Puerto Rico eine  spanische Kolonie. 1897 wurde Puerto Rico ein gewisser Grad an Autonomie  zugesprochen, aber nur ein Jahr sp\u00e4ter wurde die Insel im Zuge des  Spanisch-Amerikanischen Kriegs von den USA eingenommen und  kolonialisiert.<br \/>1917 wurde allen Puerto-Ricaner:innen die  US-Staatsb\u00fcrger:innenschaft verliehen und ihre M\u00f6glichkeiten, das Land  selbst zu regieren, weiter eingeschr\u00e4nkt. Erst 1947 bekamen die  Puerto-Ricaner:innen das Recht, eine:n Gouverneur:in zu w\u00e4hlen; 1952  bekam die Insel ihre eigene Verfassung.<br \/>Puerto Rico hat nun den  Status eines \u201efrei assoziierten Staates\u201c. Das erm\u00f6glicht den USA  Kontrolle \u00fcber die Wirtschafts- und Au\u00dfenpolitik der Insel auszu\u00fcben.  Puerto Rico hat eine Repr\u00e4sentantin im US-Kongress, aber diese kann nur  an Abstimmungen in den Aussch\u00fcssen teilnehmen, nicht im gesamten  Kongress.<br \/>Joe Biden ist auch Pr\u00e4sident von Puerto Rico \u2013 und das  obwohl er keine einzige Stimme von Puerto-Ricaner:innen erhielt. Denn  obwohl Puerto-Ricaner:innen US-Staatsb\u00fcrger:innen sind, haben sie  dennoch nicht das Recht, an Pr\u00e4sidentschaftswahlen teilzunehmen. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Paul Lippert Figueroa, Chef der Puerto Rico Independence Party (Unabh\u00e4ngigkeitspartei von Puerto Rico \u2013 PIP), spricht \u00fcber die Verflechtungen des puerto-ricanischen Unabh\u00e4ngigkeitskampfes mit dem Kampf gegen die Klimakrise.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":15387,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"footnotes":""},"categories":[61],"tags":[],"class_list":["post-23804","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-article","person-gitte-pedersen-de","person-paul-lippert-figueroa-de"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/23804","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=23804"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/23804\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":27900,"href":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/23804\/revisions\/27900"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/15387"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=23804"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=23804"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wwwdev-transform-network-net.sociality.gr\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=23804"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}